WIE DU LESENSWERTE NEWSLETTER SCHREIBST.

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    Newsletter, die gern gelesen werden? So schreibst du sie.

    Du haust jede Woche einen News­let­ter raus? Das ist vor­bild­lich – und den­noch soll­test du eines immer im Hin­ter­kopf behalten.

    Was genau das ist und 5 Ideen für News­let­ter, die gern gele­sen wer­den, ver­ra­te ich dir in die­sem Blogartikel.

    Was dich noch erwartet?

    • Alle Newsletter-Grundregeln.
    • Hür­den, die es zu bewäl­ti­gen gilt – und wie du sie löst.
    • Was alles in einen lesens­wer­ten News­let­ter gehört.
    • Was du in einem News­let­ter unbe­dingt ver­mei­den solltest.
    • Das opti­ma­le Timing für dei­nen Newsletter-Versand.

    Uuund es war­tet mei­ne Check­lis­te für 0,- € auf dich, die das Gan­ze gleich viel ein­fa­cher macht.

    Newsletter, die gerne gelesen werden? So schreibst du sie.

    Täg­lich wer­den 333,2 Mil­li­ar­den (!!!) E-Mails welt­weit ver­sen­det. Die Ten­denz für die nächs­ten Jah­re? Stark stei­gend. Denn die Zahl der pri­vat und geschäft­lich ver­sen­de­ten und emp­fan­ge­nen E-Mails soll sich laut Schät­zun­gen im Jahr 2026 auf 392,5 Mil­li­ar­den pro Tag belau­fen. (Quel­le: Statista)

    Wie schaffst du es bei einer sol­chen E-Mail-Flut, eine hohe Öff­nungs­ra­te bei dei­nen Emp­fän­gern zu erreichen?

    Mit durch­dach­ten Tex­ten! Wie genau du sie schreibst? Lies weiter. 😉

    Erst ein­mal die nack­ten Newsletter-Fakten

    Das E-Mail-Marketing gehört heut­zu­ta­ge zu einem unver­zicht­ba­ren Stan­dard. Es ist schnell. Kos­ten­güns­tig. Per­sön­lich. Und du erreichst damit vie­le Men­schen, da das Medi­um mitt­ler­wei­le von fast allen genutzt wird. Hoch­ef­fi­zi­ent also.

    Als Erfin­der der E-Mail gilt Ray Tom­lin­son. Ende 1971 gelang es ihm, eine Nach­richt über das Arpa­net von einem Com­pu­ter zu einem ande­ren zu schi­cken. Das war rund 13 Jah­re vor der ers­ten E-Mail in Deutsch­land. Die ers­te E-Mail in Deutsch­land wur­de am 02.08.1984 versendet.

    So rich­tig kam die­ses neu­mo­di­sche Zeug dann aber erst mit den kos­ten­lo­sen E-Mail-Providern GMX, web.de oder t-online ins Rollen.

    Der Anteil an Spam-Mails am gesam­ten E-Mail-Verkehr welt­weit lag schon im Jahr 2018 bei 55 %. Das von web.de und GMX iden­ti­fi­zier­te Auf­kom­men an Spam-Mails in Deutsch­land belief sich im Jahr 2018 auf durch­schnitt­lich 150 Mil­lio­nen pro Tag.

    War­um erzäh­le ich dir das? Weil auch die Sta­tis­tik zu Wer­be­bud­gets span­nend ist. E-Mail-Marketing, Keyword-Advertising und Social Media Marketing: Die Wer­be­bud­gets ver­la­gern sich näm­lich immer mehr in die digi­ta­le Rich­tung: 19 % der deut­schen Bud­gets ent­fal­len durch­schnitt­lich auf die­sen Bereich. Laut Dia­log Marketing Moni­tor der Deut­schen Post geben deut­sche Unternehmen jähr­lich rund 1,8 Mil­li­ar­den Euro für E-Mail-Marketing aus.

    Mehr Sta­tis­ti­ken gibts auf Sta­tis­ta

    War­um News­let­ter durch­dacht sein sollten

    In einem News­let­ter geht es, wie es der Name schon erah­nen lässt, um Neu­ig­kei­ten. Aber er kann noch so viel mehr.

    Er sti­mu­liert Kauf­ent­schei­dun­gen. Er erin­nert an Ter­mi­ne. Und er stärkt die Kun­den­bin­dung durch den regel­mä­ßi­gen Kon­takt in einem gleich­blei­ben­den zeit­li­chen Rhythmus.

    Hat sich ein Kun­de aktiv ent­schie­den, dei­nen News­let­ter zu abon­nie­ren und dir eine kon­kre­te Ein­wil­li­gung erteilt, ste­hen dei­ne Chan­cen schon mal ganz gut, dass dein News­let­ter auch wirk­lich gele­sen wird. Die Per­son hat sich schließ­lich bewusst für dei­nen News­let­ter ent­schie­den. Für dich und dein Angebot. 

    Du haust jede Woche einen News­let­ter raus? Super. Und trotz­dem soll­test du eines immer im Hin­ter­kopf behalten: 

    Wie es der zwei­te Wort­teil „Let­ter“ sagt, ist der News­let­ter vor allem ein Brief. Ein Klas­si­ker der schrift­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on. Eine per­sön­li­che Ange­le­gen­heit. Des­we­gen soll­te er nicht die brei­te Mas­se, son­dern dei­ne Ziel­grup­pe anspre­chen. Dei­ne Traumkunden.

    Nut­ze dei­nen News­let­ter also nicht aus­schließ­lich dazu, immer nur dein Ange­bot zu bewer­ben. Bie­te Abwechs­lung. Und lie­fe­re Grün­de, war­um die Ent­schei­dung, dei­nen News­let­ter zu abon­nie­ren, gold­rich­tig war.

    Die Grund­re­geln eines Newsletters

    Ein News­let­ter, der gern gele­sen wird

    • soll­te min­des­tens alle vier Wochen erscheinen
    • ist leich­te Kost und unter­halt­sam zu lesen
    • ist von den Emp­fän­gern expli­zit erwünscht
    • bie­tet ech­ten Mehr­wert, berich­tet über wich­ti­ge Neu­ig­kei­ten oder erzählt von dei­ner Persönlichkeit
    • ver­zich­tet auf zu viel Eigenwerbung

    Und Vor­sicht!

    In Deutsch­land ist der Ver­sand von unauf­ge­for­der­ter E-Mail-Werbung ver­bo­ten. (§ 7 Absatz 2 und 3 des UWG sowie § 13 Absatz 2 des TMG)

    To-Dos Newsletter

    Die ers­te Hür­de bewäl­ti­gen: Den Spam-Filter umgehen

    Bei all den E-Mails, die den gan­zen Tag so unter­wegs sind, ist es nur logisch, dass auch der Spam-Anteil hoch ist. Eine ech­te Her­aus­for­de­rung für dei­ne Tex­te. Aber nicht unlösbar.

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    Spam-Filter

    Gefil­tert wer­den uner­wünsch­te Mas­sen­sen­dun­gen. Und zwar nach fest­ge­leg­ten Kri­te­ri­en. An ihm kommt daher nicht jede E-Mail vor­bei. Maß­geb­lich ent­schei­dend dafür ist bereits der Betreff. Ver­däch­ti­ge Begrif­fe sind ein KO-Kriterium. Auch die eige­ne Absender-Adresse oder ein zwei­fel­haf­ter E-Mail-Text haben Ein­fluss dar­auf, ob eine Mail in den Spam-Ordner rutscht. Je nach Ein­stel­lung wird sie da sogar gleich ganz gelöscht.

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    Black- and Whitelists

    Domains, die Such­ma­schi­nen in der Ver­gan­gen­heit nega­tiv auf­ge­fal­len sind, kom­men auf einen Index – die Blacklist. 

    E-Mail- und IP-Adressen, die im Bereich der E-Mail-Kommunikation als Schwind­ler gel­ten, weil sie fast aus­schließ­lich Spam-Mails ver­sen­den, haben es eben­falls schwer. Nach­rich­ten, die von den dort auf­ge­führ­ten Absen­dern stam­men, lan­den ent­we­der direkt im Spam-Ordner oder im Papier­korb des Post­fachs, wer­den als Spam mar­kiert oder sogar gleich auto­ma­tisch gelöscht. Dazu­kommt, dass auch die User selbst einen indi­vi­du­el­len Spam-Filter in ihrem Post­ein­gang ein­stel­len kön­nen. E-Mails von bestimm­ten Nut­zern oder Kon­ten wer­den damit blockiert.

    Ver­trau­ens­wür­di­ge E-Mail- und IP-Adressen hin­ge­gen wer­den in den White­lists auf­ge­führt. Die­se ent­hal­ten E-Mail-Konten und IP-Adressen, die Nach­rich­ten an eine Adres­se schi­cken dür­fen. Auch hier kön­nen die User, je nach Spam-Filtersystem, die Lis­te selbst erstellen.

    Durch einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Absen­der und einen Betreff ohne Spam-gefährdete Begrif­fe kannst du den Spam-Filter umge­hen. Mehr dazu liest du wei­ter unten.

    Ideen für Newsletter

    5 Ideen für lesens­wer­te Newsletter

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    Beloh­ne dei­ne Leser

    Du soll­test dei­nen News­let­ter also nicht aus­schließ­lich dazu nut­zen, immer nur dein Ange­bot zu bewer­ben. Er soll­te dei­ne Leser auch regel­mä­ßig dafür beloh­nen, dass sie dei­nen News­let­ter nicht nur abon­niert haben, son­dern ihn auch öff­nen und lesen.

    Stell dir vor, du bist Kakaobohnen-Anbieter:in. Berich­te in dei­nem News­let­ter doch mal davon, wie du dei­ne neu­es­te Kakao­boh­nen­sor­te ent­deckt hast. Erzähl, war­um die von dir aus­ge­such­te Kako­boh­ne beson­ders nach­hal­tig und Fair­trade ist.

    Und dann nut­ze dei­nen News­let­ter, um die Treue dei­ner Leser zu beloh­nen: Star­te das ulti­ma­ti­ve Kakao-Gewinnspiel, bei dem die Gewin­ner eine per­so­na­li­sier­te Kakao-Box gewin­nen kön­nen. Ich wet­te, du machst sie damit ver­dammt glück­lich – ich geh da von mir selbst aus.

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    Tei­le dei­ne Erfah­run­gen mit dei­nen Lesern

    Gera­de im Bereich der Selbst­stän­dig­keit haben vie­le Men­schen stän­dig und immer etwas zu sagen: ein gut gemein­ter Rat­schlag hier, eine klu­ge Weis­heit da.

    Doch nicht jeder Rat ist immer ein guter Rat. Und oft ist es bes­ser, Din­ge auf die eige­ne Art und Wei­se anzugehen.

    Mach dir genau das zunut­ze: Berich­te über die Erfah­run­gen, die du gemacht hast. Was wur­de dir gera­ten? Wovon wur­de dir abge­ra­ten? Und dann ver­ra­te, wie du es statt­des­sen gemacht hast.

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    Lass auch mal Frust ab

    Nicht dei­ne Woche? Alles läuft schief? In dei­ner Bran­che gibt es Din­ge, die dir gera­de tie­risch auf die Ner­ven gehen?

    Schreib dar­über! Das ist authen­tisch und sym­pa­thisch. Es zeigt Per­sön­lich­keit. Und des­halb kommt es bei dei­nen Lesern auch gut an. Weil es echt ist. #mehr­rea­li­tä­tim­news­let­ter

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    Schaf­fe Ein­bli­cke „behind the scenes”

    Mit Fach­lich­kei­ten und Mehr­wert kannst du zei­gen, dass ein Exper­te in dir steckt. Die Per­son dahin­ter inter­es­siert dei­ne Leser aber min­des­tens genauso.

    Du arbei­test gera­de an einem span­nen­den Pro­jekt? Wie sieht dein Tages­ab­lauf aus? Lass dei­ne Leser hin­ter die Kulis­sen bli­cken, denn das inter­es­siert sie brennend.

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    Nut­ze häu­fig gestell­te Fragen

    Dei­ne Kun­den stel­len dir immer wie­der die­sel­ben Fra­gen zu einem The­ma aus dei­ner Branche?

    Super – dann nut­ze die­se häu­fig auf­kom­men­den Fra­gen ein­fach, um die Ant­wor­ten mit all dei­nen Lesern zu tei­len. Mit die­ser Art News­let­ter zeigst du auf eine unauf­dring­li­che Wei­se, dass du Exper­te in dei­nem Bereich bist.

    Die Schreibschneiderei – Content Newsletter

    Was in einen kna­cki­gen News­let­ter gehört

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    Ein span­nen­der Betreff

    Wenn du dich tag­täg­lich durch Social-Media-Feeds scrollst, ent­schei­dest du anhand der Head­line, ob du den dazu­ge­hö­ri­gen Bei­trag liest. Oder nicht. Genau­so ist es beim News­let­ter. Der Betreff ent­schei­det in Sekun­den, ob dei­ne Emp­fän­ger dei­nen News­let­ter öff­nen werden.

    Der Betreff muss klar und deut­lich, aber den­noch kurz for­mu­liert sein. Er soll neu­gie­rig auf den Inhalt machen und zum Öff­nen ver­lei­ten. Immer gut: Wenn im Betreff bereits ein Vor­teil erkenn­bar ist.
    Bei­spiel: „Exklu­siv für dich: Schnäpp­chen im Mai.“

    Eini­ge zu sehr wer­ben­de Wör­ter soll­test du aber unbe­dingt vermeiden:

    Auf der Lis­te der „ver­bo­te­nen“ Wör­ter in der Betreff­zei­le ste­hen u.a. „gra­tis“, „kos­ten­los“, „Gewinn“, „Geschenk“ und so wei­ter. Auch Zah­len, Son­der­zei­chen oder Groß­buch­sta­ben gehö­ren nicht in die Betreff­zei­le. All das macht dei­nen News­let­ter für den Spam-Filter verdächtig.

    Gut hin­ge­gen kommt es an, wenn du den Empfänger-Namen in die Betreff­zei­le inte­grierst. Eine per­sön­li­che Anspra­che schafft Nähe und bewirkt dadurch eine höhe­re Öffnungsrate. 

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    Ein erkenn­ba­rer Absender

    Unbe­kann­te oder nicht sofort iden­ti­fi­zier­ba­re Absen­der wer­den oft unge­le­sen gelöscht. Stel­le also sicher, dass dein Name klar und deut­lich erkenn­bar ist.

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    Die kor­rek­te Ansprache

    Wie wich­tig es ist, dei­ne Ziel­grup­pe direkt anzu­spre­chen, hast du bereits beim Redi­gie­ren gelernt. In mei­nem Blog­ar­ti­kel kannst du noch­mals nach­le­sen, was du bei der Anspra­che unbe­dingt beach­ten solltest.

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    Die pas­sen­de Tonalität

    News­let­ter sind wie Tele­fo­na­te – nur eben schrift­lich. Des­halb ist es voll­kom­men in Ord­nung, wenn dein Schreib­stil in dei­nen News­let­tern dei­ner gespro­che­nen Spra­che ähnelt.

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    Eine durch­dach­te Text-Platzierung

    Der Bereich links oben in dei­nem News­let­ter bekommt die meis­te Auf­merk­sam­keit. Das Vor­schau­fens­ter in den obe­ren 3 cm steht abso­lut im Fokus. Das soll­test du nut­zen, um dort dei­ne rele­van­tes­te Infor­ma­ti­on zu plat­zie­ren. Der lin­ke Rand soll­te also beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den – durch die Plat­zie­rung von Bil­dern, Head­lines oder kur­zen Kommentaren.

    Wich­ti­ge Bot­schaf­ten, die neu­gie­rig machen, gehö­ren direkt an den Anfang.

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    Eine opti­ma­le Textlänge

    Hal­te dich kurz. Ver­zich­te auf umständ­li­che Satz­kon­struk­tio­nen, lan­ge und ver­schach­tel­te Sät­ze und Fach­chi­ne­sisch. Lan­ge Tex­te sor­gen eher dafür, dass dei­ne Leser zügig kei­ne Lust mehr haben, weiterzulesen. 

    Das Wich­tigs­te dabei immer zuerst – denn füh­len sich dei­ne Leser nicht gleich infor­miert, hören sie auf zu lesen. 

    Viel Text sug­ge­riert immer, dass dei­ne Leser nun eine rie­sige To-do-Liste haben. Das ist anstrengend.

    Die opti­ma­le und emp­foh­le­ne Län­ge eines Newsletters …

    … liegt bei 300 bis 500 Wörtern.

    Ver­wei­se mit geziel­ten Links auf dei­ne Web­site oder auf einen kon­kre­ten Blog­ar­ti­kel, in dem du die Infor­ma­tio­nen in aus­führ­li­che­rer Ver­si­on anbietest.

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    Eine ange­neh­me Lesbarkeit

    Bie­te dei­nen Lesern einen ech­ten Lese­kom­fort. Denn auch die­ser führt dazu, dass sie dei­nen News­let­ter kom­plett lesen.

    Dazu gehö­ren:

    gut les­ba­re Schrift­ar­ten, kur­ze Text­blö­cke, struk­tu­rier­te Absät­ze und ange­neh­me Farben.

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    Die idea­len Bilder

    Nicht alle Bild­for­ma­te kön­nen in den Newsletter-Clients dar­ge­stellt werden.

    Füge Bil­der nur als GIF- oder JPG-Formate ein. Ver­zich­te auf akti­ve Ele­men­te wie JavaScript. 

    Wahr­schein­lich hast du selbst schon ein­mal einen News­let­ter erhal­ten, des­sen Bil­der du nicht öff­nen konn­test. Mit den Fotos oder Bil­dern in dei­nem News­let­ter kann das genau­so passieren.

    Hin­ter­le­ge des­halb unbe­dingt zu jedem Bild einen Alter­na­tiv­text und beschrei­be mög­lichst genau, was auf dem jewei­li­gen Foto zu sehen ist.

     

    Und natür­lich: die Newsletter-Basics

    So sim­pel und doch so wich­tig – die Basics:

    • Beach­te Rechtschreib- und Grammatik-Regeln und hal­te sie ein.
    • Ach­te auf Höf­lich­keits­for­men sowie Anrede- und Grußformeln.

    Ein News­let­ter sagt auch immer etwas über dich, als Ver­fas­ser, aus. Wie sooft gilt auch hier die Bot­schaft: Kei­ne zwei­te Chan­ce für den ers­ten Ein­druck. Mög­li­cher­wei­se sind es genau die­se „Klei­nig­kei­ten“, die dei­ne Emp­fän­ger dar­über ent­schei­den las­sen, ob sie einen dei­ner künf­ti­gen News­let­ter noch­mals öff­nen wer­den. Oder ob er unge­le­sen im Papier­korb lan­det. Oder ob sie sich im schlimms­ten Fall sogar aus der Ver­tei­ler­lis­te austragen.

    Nut­ze dei­nen News­let­ter als Response-Medium

    Dei­nen News­let­ter als Response-Medium zu nut­zen, indem du Kurz­umfra­gen ein­baust, hat gleich meh­re­re Vorteile:

    • Es sorgt für eine schnel­le Akti­vie­rung dei­ner Empfänger.
    • Es lie­fert dir span­nen­de Ergeb­nis­se, wenn du sie als eine Miniatur-Variante einer Markt­for­schung ver­wen­dest. Die Reso­nanz bie­tet dir die Vor­la­ge für dei­nen nächs­ten News­let­ter, in wel­chem du die Ergeb­nis­se bekannt gibst.
    • Es ver­mit­telt dei­nen Kun­den Inter­es­se. Kun­den, die du direkt nach dem Kauf eines Pro­duk­tes oder der Beauf­tra­gung einer Dienst­leis­tung nach ihrer Zufrie­den­heit befragst, füh­len sich von dir ernst genom­men. Und das erhöht dei­ne Chan­cen, ein wei­te­res Mal beauf­tragt zu werden.

    Bloß nicht zu viel Chi Chi

    Zu viel HTML-Programmiererei und zu vie­le Bil­der: Über­la­de­ne News­let­ter sind eine will­kom­me­ne Ein­la­dung für den Spam-Filter. Und die sor­tiert er gna­den­los aus. 

    Zudem ist nicht jedes E-Mail-Programm mit jeder E-Mail kom­pa­ti­bel – Bil­der wer­den nicht ange­zeigt, Ele­men­te wer­den ent­fernt oder Bil­der wer­den erst nach aus­drück­li­cher Erlaub­nis der Benut­zer angezeigt.

    Was du bei der Gestal­tung dei­nes News­let­ters beach­ten solltest:
    • Füge Bil­der nur als GIF- oder JPEG-For­ma­te ein.
    • Las­se akti­ve Ele­men­te wie Java­Script bes­ser weg.
    • Hin­ter­le­ge zu jedem Bild einen Alter­na­tiv­text. Ohne wer­den Bil­der nicht oder oft nur unter­drückt angezeigt.
    • Arbei­te mit Links: Per Klick kom­men dei­ne Leser zu den voll­stän­di­gen Inhalten.
    • Gestal­te kei­nen zu aus­la­den­den News­let­ter. Der Spam-Filter fil­tert zum einen zu gro­ße E-Mails aus. Zum ande­ren wird die Lade­zeit enorm und dei­ne Leser bre­chen mög­li­cher­wei­se vor dem voll­stän­di­gen Öff­nen ab. 

    Das opti­ma­le Timing für dei­nen Newsletter

    Der per­fek­te Ver­sand­zeit­punkt? Extrem schwie­rig, dies zu ver­all­ge­mei­nern. Eines ist aller­dings klar: Dei­ne Emp­fän­ger müs­sen beim Erhalt dei­nes News­let­ters Zeit haben. 

    1. Geschäfts­kun­den

    Kurz vor und nach den Wochen­en­den wirst du wohl eher Pech mit der Öff­nungs­ra­te haben. Mon­tags und frei­tags haben dei­ne Geschäfts­kun­den i. d. R. ande­re Din­ge zu tun, als sich dei­nem News­let­ter mit einem Käff­chen zu wid­men. Vor und nach Fei­er­ta­gen sieht das nicht sehr viel anders aus. Und auch wäh­rend der Zei­ten kurz nach Arbeits­be­ginn oder kurz vor Fei­er­abend gehen dei­ne News­let­ter garan­tiert unge­le­sen unter.

    Gute Zei­ten für den Newsletter-Versand

    Gut sind Tage unter der Woche, also Diens­tag bis Don­ners­tag. Am bes­ten ori­en­tierst du dich bei dei­nen Ver­sand­zei­ten an den „Schreibtisch-Zeiten“ vor und nach der Mit­tags­pau­se:09:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr.

    2. Pri­vat­kun­den

    Schwie­rig, hier einen Tipp für den opti­ma­len Ver­sand­zeit­punkt zu geben. Denn: Jeder ist anders. Jeder hat ande­re Tagesabläufe. 

    Des­we­gen muss der Betreff dei­nes News­let­ters beson­ders kra­chen und für Auf­merk­sam­keit sor­gen. Nur so kann sich dei­ne Mail von der Flut an Mails, die sich den gan­zen Tag ansam­meln, abheben.

    Fazit

    Mache dei­nen News­let­ter schon mit dem Betreff schmack­haft, indem du einen Vor­teil auf­zeigst. Und mache dich mit einem ein­deu­ti­gen Absen­der erkenn­bar – das ver­mei­det, dass dein News­let­ter unge­le­sen im Spam-Ordner lan­det. Belohnst du zudem regel­mä­ßig die Treue dei­ner Abon­nen­ten mit beson­de­ren Infos oder einem Gewinn­spiel, wird dein News­let­ter garan­tiert ger­n gelesen.

    Bonus

    Puh. Das war ziem­lich viel. Also atme am bes­ten erst ein­mal durch. Weil in mei­nem Blog­ar­ti­kel von Beloh­nung die Rede war, möch­te auch ich dir ein klei­nes Goo­die schen­ken: Mei­ne Newsletter-Checkliste, die dir dabei hilft, alle wich­ti­gen Punk­te Schritt für Schritt abzu­ar­bei­ten. Und nichts zu vergessen. 

    Also lade dir mei­ne Newsletter-Checkliste gleich run­ter – für 0,- € und ohne Tausch gegen dei­ne E-Mail-Adresse:

    Nach­be­mer­kung

    Aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit wird bei Per­so­nen­be­zeich­nun­gen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Haupt­wör­tern in die­sem Blog­ar­ti­kel die männ­li­che Form ver­wen­det. Ent­spre­chen­de Begrif­fe gel­ten im Sin­ne der Gleich­be­hand­lung grund­sätz­lich für alle Geschlech­ter. Die ver­kürz­te Sprach­form hat nur redak­tio­nel­le Grün­de und beinhal­tet kei­ne Wertung.

    Lust auf mehr Blog­ar­ti­kel? Ich hab noch eine gan­ze Men­ge für dich.

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