DUMM­HEI­TEN IN WER­BE­TEX­TEN: 8 HÄU­FI­GE FEH­LER UND WIE DU ES BES­SER MACHST.

8 Dummheiten in Werbetexten

Wer­be­tex­te schrei­ben? Das kann doch jeder. Ein paar schö­ne Adjek­ti­ve, ein biss­chen Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie, mög­lichst vie­le Key­words und fer­tig ist der Text, der dei­ne Inter­es­sen­ten begeis­tern soll.

Und wenn dir die pas­sen­den Wor­te feh­len? Dann regelt das ChatGPT, Gemi­ni oder ein ande­res KI-System für dich.

Klingt easy. Und ist es zuge­ge­ben auch. Zumin­dest, wenn du beim Schrei­ben dei­ner Wer­be­tex­te mög­lichst wenig Zeit und kein Geld inves­tie­ren möchtest.

Lei­der gibt es aber auch ein paar Problemchen:

Dei­ne poten­zi­el­len Kun­den haben hohe Ansprü­che. Sie wol­len ver­ste­hen, was du anbie­test, wel­chen Vor­teil sie davon haben und war­um aus­ge­rech­net du die rich­ti­ge Wahl bist. Neben­bei sol­len dei­ne Tex­te Ver­trau­en schaf­fen, Emo­tio­nen wecken und Lust auf dein Ange­bot machen. Das Gan­ze bit­te in krea­ti­ve Wor­te gepackt, die sich nicht nach KI-generiertem Ein­heits­brei lesen.

Und als wäre das noch zu wenig, hat sich auch die digi­ta­le Suche ver­än­dert. Neben Goog­le ent­schei­den inzwi­schen auch KI-gestützte Such- und Ant­wort­sys­te­me dar­über, wel­che Unternehmen, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen Men­schen bei ihrer Recher­che finden.

Jap. Schlech­te Wer­be­tex­te kön­nen dich inzwi­schen gleich dop­pelt Kun­den kos­ten: weil sie Men­schen lang­wei­len und weil sie dei­ne Chan­cen auf digi­ta­le Sicht­bar­keit verschenken.

Wel­che acht Dumm­hei­ten du dir beim Schrei­ben dei­ner Wer­be­tex­te unbe­dingt spa­ren soll­test und wie du es bes­ser machst, ver­ra­te ich dir in die­sem Blogartikel.

1. Du schreibst über dein Pro­dukt. Dei­ne Kun­den wol­len aber ihren Vor­teil wissen.

Du bist wahn­sin­nig stolz auf dein Pro­dukt. Voll ver­ständ­lich. Schließ­lich hast du jede Men­ge Zeit, Geld, Herz­blut und Ner­ven investiert.

Und des­halb möch­test du natür­lich auch jedes noch so klei­ne Detail prä­sen­tie­ren. Die außer­ge­wöhn­li­chen Eigen­schaf­ten, die tech­ni­schen Beson­der­hei­ten und all die Funk­tio­nen, die dein Pro­dukt zu etwas ganz Beson­de­rem machen. Also wird flei­ßig aufgezählt.

Aber wäh­rend du noch von Pro­dukt­merk­ma­len schwärmst, fragt sich dein poten­zi­el­ler Kun­de, was er eigent­lich davon hat. Denn Men­schen kau­fen Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen aus einem bestimm­ten Grund. Sie möch­ten ein Pro­blem lösen, sich einen Wunsch erfül­len, Zeit spa­ren oder ihren All­tag erleichtern.

Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet des­halb: Wel­chen kon­kre­ten Vor­teil hat dein Kun­de durch dein Angebot?

Oder kurz: Nutzenargumentation.

Ein Bei­spiel:

Du ver­kaufst einen Staub­sauger­ro­bo­ter mit einer Akku­lauf­zeit von 180 Minu­ten. Das ist zunächst ein­mal eine Produkteigenschaft.

Für dei­ne Kun­den wird die­se Infor­ma­ti­on aber erst inter­es­sant, wenn du den prak­ti­schen Vor­teil erklärst:

„Bis zu 180 Minu­ten Akku­lauf­zeit: Dein Saug­ro­bo­ter rei­nigt auch grö­ße­re Wohn­flä­chen, wäh­rend du dei­ne Zeit für die schö­nen Din­ge des Lebens nutzt.“

Schon wird aus einer tech­ni­schen Anga­be ein nach­voll­zieh­ba­rer Kundennutzen.

Natür­lich dür­fen Zah­len, Daten und Fak­ten ihren Platz behal­ten. Sie lie­fern immer­hin wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen und kön­nen Kauf­ent­schei­dun­gen erleich­tern. Ent­schei­dend ist, dass dei­ne Kun­den ver­ste­hen, war­um die­se Anga­ben für sie rele­vant sind.

Mein Tipp: Ergän­ze gedank­lich hin­ter jeder Pro­dukt­be­schrei­bung die Fra­ge: „Und was habe ich davon?“ Kannst du dar­auf eine über­zeu­gen­de Ant­wort geben, bist du auf dem rich­ti­gen Weg.

2. Du über­treibst so lan­ge, bis dir kei­ner mehr glaubt.

Das revo­lu­tio­närs­te Pro­dukt. Die ulti­ma­ti­ve Lösung. Ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis. Garan­tiert sen­sa­tio­nel­le Ergebnisse.

Bei so viel sprach­li­cher Begeis­te­rung könn­te man glatt mei­nen, das Rad wäre gera­de neu erfun­den worden.

„Unser bes­ter Rasie­rer aller Zei­ten“: Sug­ge­riert die­se Aus­sa­ge nun, dass das ein welt­klas­se Pro­dukt ist? Oder dass alle zuvor Schrott waren? 

Emo­tio­nen gehö­ren zum Wer­be­tex­ten. Selbst­ver­ständ­lich. Und auch soge­nann­te Power-Wörter haben durch­aus ihre Berech­ti­gung. Sie kön­nen Neu­gier wecken, Auf­merk­sam­keit erzeu­gen und Men­schen zum Han­deln motivieren.

Es wird aller­dings pro­ble­ma­tisch, wenn ein Super­la­tiv den nächs­ten jagt. Je häu­fi­ger du dein Ange­bot als außer­ge­wöhn­lich, revo­lu­tio­när oder abso­lut ein­zig­ar­tig beschreibst, des­to weni­ger über­zeu­gend wer­den die­se Behauptungen.

Spä­tes­tens beim zehn­ten „ein­zig­ar­tig“ fragt sich dein Leser, was an dei­nem Ange­bot eigent­lich so beson­ders sein soll.

Wenn Super­la­ti­ve zum Dau­er­feu­er werden. 

So setzt du Power-Wörter mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ein.

Ja, ein gezielt ein­ge­setz­tes Power-Wort kann Neu­gier wecken und Auf­merk­sam­keit erzeu­gen. Wenn aller­dings jeder zwei­te Satz vor Super­la­ti­ven strotzt, ver­liert selbst das stärks­te Wort irgend­wann sei­nen Reiz.

Also schau beim Schrei­ben unbe­dingt genau hin:

  • Wel­che Wör­ter unter­strei­chen dei­ne Botschaft?
  • Wel­che erzeu­gen unnö­ti­ges sprach­li­ches Getöse?

Mein Tipp: Mar­kie­re sämt­li­che Super­la­ti­ve und Power-Wörter in dei­nem Text. Prü­fe anschlie­ßend, wel­che davon den größ­ten Bei­trag zu dei­ner Aus­sa­ge leis­ten. Set­ze die­se gezielt ein und gib dei­nen übri­gen Aus­sa­gen genü­gend Raum.

Lese­tipp: Wel­che Magie Power-Wörter besitzen.

3. Dei­ne Adjek­ti­ve bat­teln um die Wette.

Adjek­ti­ve sind fabel­haft. Mit ihnen las­sen sich Pro­duk­te beschrei­ben, Stim­mun­gen erzeu­gen und Eigen­schaf­ten hervorheben.

Man­che Wer­be­tex­te haben aber lei­der so vie­le davon, dass man beim Lesen regel­recht über sie stolpert.

Ein Bei­spiel:

„Unse­re neue, zau­ber­haf­te Kol­lek­ti­on wun­der­schö­ner Schmuck­stü­cke hat einen aus­ge­fal­le­nen und ein­zig­ar­ti­gen Look, der modern und klas­sisch zugleich ist und garan­tiert per­fekt zu jedem dei­ner Out­fits passt.“

Puh … mal ehr­lich: Bis du am Ende ange­kom­men bist, hast du doch schon wie­der ver­ges­sen, wor­um es am Anfang ging.

Dabei lässt sich die­sel­be Aus­sa­ge wesent­lich ange­neh­mer schrei­ben und ent­spre­chend auch lesen:

„Unse­re zeit­lo­se Schmuck­kol­lek­ti­on passt zu jedem dei­ner Outfits.“

Eine Aus­sa­ge. Ein kla­rer Vor­teil. Fertig.

So setzt du Adjek­ti­ve in Wer­be­tex­ten sinn­voll ein. 

Wann es sie braucht und wann nicht.

Adjek­ti­ve ver­die­nen ihren Platz, wenn sie eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­on ver­mit­teln oder eine Beschrei­bung anschau­li­cher machen.

Bei­spiels­wei­se kann die Bezeich­nung „was­ser­ab­wei­sen­de Jacke“ für dei­ne Kun­den kauf­ent­schei­dend sein. Das Adjek­tiv beschreibt schließ­lich eine kon­kre­te Produkteigenschaft.

„Traum­haft schö­ne, unglaub­lich fan­tas­ti­sche Jacke“ lie­fert dage­gen wenig Orientierung.

Ach­te des­halb auf fol­gen­de Punkte:

  • Wäh­le aus­sa­ge­kräf­ti­ge Adjek­ti­ve.
    Wör­ter wie „gut“, „toll“ oder „schön“ las­sen viel Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum. Prä­zi­se­re Beschrei­bun­gen hel­fen dei­nen Lesern, sich wirk­lich etwas vorzustellen.
  • Ver­mei­de unnö­ti­ge Wie­der­ho­lun­gen.
    Wenn dein Pro­dukt­fo­to bereits die rote Far­be einer Hand­ta­sche zeigt, kannst du den Text nut­zen, um bei­spiels­wei­se das Mate­ri­al oder beson­de­re Funk­tio­nen hervorzuheben.
  • Lass dei­nen Sät­zen Luft zum Atmen.
    Meh­re­re Adjek­ti­ve hin­ter­ein­an­der ver­län­gern Beschrei­bun­gen und erschwe­ren das Lesen unnötig.
  • Set­ze emo­tio­na­le Wör­ter gezielt ein.
    Ein pas­sen­des Adjek­tiv kann eine gan­ze Geschich­te erzäh­len. Ent­schei­dend ist, dass es zu dei­nem Pro­dukt und dei­ner Ziel­grup­pe passt.

Übri­gens: Die häu­fig emp­foh­le­ne Regel „ein Nomen, ein Adjek­tiv“ ist eine gute Ori­en­tie­rung beim Redi­gie­ren. Eine ver­bind­li­che Sprach­re­gel ist sie aber keineswegs.

Manch­mal braucht eine Beschrei­bung zwei Adjek­ti­ve. Manch­mal kommt sie wun­der­bar ohne aus.

Mein Tipp: Lies dei­nen Wer­be­text ein­mal laut vor. Wenn du selbst über dei­ne Beschrei­bun­gen stol­perst, freu­en sich dei­ne Leser wahr­schein­lich über eine klei­ne sprach­li­che Diät.

4. Dein Text könn­te von jedem ande­ren Unternehmen stammen.

  • „Bei uns steht der Kun­de im Mittelpunkt.“
  • „Qua­li­tät und Kun­den­zu­frie­den­heit haben höchs­te Priorität.“
  • „Wir ent­wi­ckeln indi­vi­du­el­le Lösun­gen für dei­ne Bedürfnisse.“

Kommt dir alles bekannt vor? Ich ver­mu­te, du hast sol­che Aus­sa­gen schon auf unzäh­li­gen Unter­neh­mens­web­sites gelesen.

Sie klin­gen pro­fes­sio­nell und sie sind freund­lich gemeint. Aber sie ver­ra­ten gleich­zei­tig auch wenig bis gar nichts dar­über, was das jewei­li­ge Unternehmen wirk­lich auszeichnet.

Exakt hier liegt das Pro­blem aus­tausch­ba­rer Werbetexte.

Dei­ne Kun­den sol­len einen Grund bekom­men, sich an dich zu erin­nern. Und dafür braucht dein Unternehmen eine eige­ne Sprache.

Eine Spra­che, die zu dei­ner Per­sön­lich­keit, dei­nem Ange­bot und dei­ner Ziel­grup­pe passt. Die zeigt, wie du arbei­test, was dir wich­tig ist und wel­che Erfah­run­gen dei­ne Kun­den mit dir machen können.

Per­sön­lich­keit macht Wer­be­tex­te markant. 

Und gibt ihnen eine Seele.

Vor eini­gen Jah­ren kon­tak­tier­te mich eine Inter­es­sen­tin, die ihre Website-Texte bereits von einer ande­ren Tex­te­rin hat­te schrei­ben las­sen. Das Ergeb­nis mach­te sie unglück­lich. Sie beschrieb ihre Tex­te als „see­len­los“.

Also habe ich sie über­ar­bei­tet. Anschlie­ßend schrieb sie mir:

„Dei­ne Über­ar­bei­tung hat mich total über­wäl­tigt. Du hast die Tex­te so erfri­schend und wort­ge­wandt zum Leben erweckt. Du hast genau das Gefühl trans­por­tiert und den Texten eine wun­der­vol­le See­le gegeben.“

Das ist und bleibt für mich einer der schöns­ten Aspek­te des Wer­be­tex­tens. Denn hin­ter jedem Unternehmen ste­hen Men­schen. Mit eige­nen Erfah­run­gen, beson­de­ren Fähig­kei­ten, per­sön­li­chen Geschich­ten und einer ganz indi­vi­du­el­len Art, mit ihren Kun­den umzugehen.

All das kann (und soll­te!) sich in dei­nen Texten widerspiegeln.

Mein Tipp: Stell dir vor, dein Unternehmen wäre eine Per­son. Wie wür­de sie spre­chen? Wel­che Wör­ter wür­de sie ver­wen­den? Wäre sie humor­voll, sach­lich, herz­lich oder viel­leicht ein biss­chen frech?

Und dann über­prü­fe, wie viel davon dei­ne Wer­be­tex­te vermitteln.

Dei­ne Spra­che darf Ecken und Kan­ten haben. Schließ­lich soll man dein Unternehmen unter all den ande­ren wiedererkennen.

5. Du lässt ChatGPT schrei­ben und ver­öf­fent­lichst es.

Frü­her muss­te man sich wenigs­tens noch selbst Gedan­ken dar­über machen, wie man einen schlech­ten Wer­be­text schreibt. 😅

Heu­te rei­chen ein paar Sekun­den: „Schrei­be mir einen pro­fes­sio­nel­len und über­zeu­gen­den Website-Text für mein Unternehmen.“

Prompt abschi­cken. Text kopie­ren. Ein­fü­gen. Ver­öf­fent­li­chen. Herz­li­chen Glück­wunsch! Du hast gera­de einen Wer­be­text produziert.

Ob er dei­ne Kun­den über­zeugt, zu dei­ner Mar­ke passt und fach­lich kor­rekt ist, steht aller­dings auf einem ganz ande­ren Blatt.

Kei­ne Fra­ge: ChatGPT, Gemi­ni und ande­re KI-Textgeneratoren kön­nen dir das Schrei­ben erheb­lich erleich­tern. Sie lie­fern Ideen, ent­wi­ckeln Text­ent­wür­fe, hel­fen beim Struk­tu­rie­ren und unter­stüt­zen dich bei der Überarbeitung.

Aber was anschlie­ßend mit den Ergeb­nis­sen pas­siert, ist inzwi­schen der Teil, der dar­über ent­schei­det, ob dein Text auch für dich arbeitet.

KI-Slop: Wenn ein Text klingt wie tau­send andere. 

War­um gene­ri­sche Tex­te auffallen.

  • „In der heu­ti­gen schnell­le­bi­gen Welt ist es wich­ti­ger denn je …“
  • „Ent­de­cke die viel­fäl­ti­gen Möglichkeiten …“
  • „Tau­che ein in die fas­zi­nie­ren­de Welt von …“

Auch sol­che Ein­stie­ge sind dir bestimmt schon begeg­net. Sie gehö­ren zu den typi­schen For­mu­lie­run­gen, die als gene­ri­sche KI-Texte auffallen.

Wenn du KI-Ausgaben unge­prüft ver­öf­fent­lichst, ris­kierst du aus­tausch­ba­re Aus­sa­gen, auf­ge­bläh­te Sät­ze und eine Spra­che, die wenig über dei­ne Per­son oder dein Unternehmen verrät.

Hin­zu kommt, dass KI-Systeme Infor­ma­tio­nen erfin­den, Zusam­men­hän­ge falsch dar­stel­len oder ver­al­te­te Anga­ben ver­wen­den können.

Vor allem bei Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Leis­tungs­ver­spre­chen oder fach­li­chen Blog­ar­ti­keln kann das unan­ge­neh­me Fol­gen haben.

Wenn dein Unternehmen bei­spiels­wei­se mit einer Zer­ti­fi­zie­rung wirbt, die es über­haupt nicht besitzt, kann aus einem schein­bar harm­lo­sen Text­feh­ler schnell ein ernst­haf­tes Pro­blem werden.

Des­halb gilt: Jede ver­öf­fent­lich­te Aus­sa­ge braucht eine fach­li­che Prüfung.

Mehr über KI-Slop liest du hier.

Und noch etwas hat sich 2026 verändert.

Unsicht­ba­re KI-Wasserzeichen: ChatGPT-Texte kön­nen erkannt werden.

Am 5. Okto­ber 2026 hat Ope­nAI ange­kün­digt, das unsicht­ba­re Text-Wasserzeichen text­Grain schritt­wei­se für geeig­ne­te ChatGPT- und Codex-Texte in der EU einzuführen.

Ver­ein­facht erklärt: Wäh­rend ChatGPT einen Text erzeugt, ver­än­dert text­Grain gering­fü­gig die Wahr­schein­lich­kei­ten, mit denen das Sprach­mo­dell zwi­schen mög­li­chen Wör­tern oder Wort­tei­len auswählt.

Über län­ge­re Text­pas­sa­gen ent­steht dadurch ein sta­tis­ti­sches Mus­ter, das spe­zi­el­le Prüf­ver­fah­ren erken­nen können.

Auch Goog­le ver­wen­det mit Syn­thID eine Tech­no­lo­gie zur Kenn­zeich­nung KI-generierter Texte.

Wich­tig: Sol­che Was­ser­zei­chen bestehen aus sta­tis­ti­schen Mus­tern im Text. Es wer­den bei­spiels­wei­se kei­ne unsicht­ba­ren Son­der­zei­chen eingefügt.

Und ihre Erken­nung ist kei­nes­wegs unfehl­bar. Kür­ze­re Tex­te, umfang­rei­che Über­ar­bei­tun­gen oder Über­set­zun­gen kön­nen die Zuver­läs­sig­keit der Erken­nung beeinträchtigen.

Ein nach­ge­wie­se­nes Was­ser­zei­chen sagt außer­dem wenig dar­über aus, wel­chen Anteil ein Mensch an der Ent­ste­hung des fer­ti­gen Tex­tes hatte.

Trotz­dem zeigt die Ent­wick­lung, dass die Her­kunft KI-generierter Inhal­te zuneh­mend über­prüf­bar wird.

Mehr über die unsicht­ba­ren KI-Wasserzeichen liest du hier.

Pflicht zur Kenn­zeich­nung von KI: Was Unternehmen beach­ten müssen. 

Alles Wich­ti­ge auf einen Blick.

Seit dem 2. August 2026 gel­ten die Trans­pa­renz­pflich­ten aus Arti­kel 50 der euro­päi­schen KI-Verordnung, dem EU AI Act. Für bestimm­te bereits zuvor auf den Markt gebrach­te KI-Systeme besteht bei der tech­ni­schen Kenn­zeich­nung eine Über­gangs­frist bis zum 2. Dezem­ber 2026.

Dabei müs­sen zwei Din­ge unter­schie­den werden.

1. Die tech­ni­sche Kenn­zeich­nung durch KI-Anbieter.

Anbie­ter gene­ra­ti­ver KI-Systeme sind grund­sätz­lich ver­pflich­tet, ihre erzeug­ten Inhal­te maschi­nen­les­bar als künst­lich gene­riert oder mani­pu­liert erkenn­bar zu machen. Dabei gel­ten die gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und Ausnahmen.

2. Die Offen­le­gungs­pflicht bei ver­öf­fent­lich­ten KI-Texten.

Für Unternehmen, die KI-Texte ver­öf­fent­li­chen, kommt es auf deren Inhalt und Ver­wen­dung an.

Arti­kel 50 Absatz 4 betrifft ins­be­son­de­re KI-generierte oder mani­pu­lier­te Tex­te, die ver­öf­fent­licht wer­den, um die Öffent­lich­keit über Ange­le­gen­hei­ten von öffent­li­chem Inter­es­se zu informieren.

Für sol­che Inhal­te kann eine Offen­le­gungs­pflicht bestehen.

Eine wich­ti­ge Aus­nah­me greift, wenn der Inhalt einen mensch­li­chen Überprüfungs- oder redak­tio­nel­len Kon­troll­pro­zess durch­lau­fen hat und eine natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son die redak­tio­nel­le Ver­ant­wor­tung für die Ver­öf­fent­li­chung übernimmt.

Für gewöhn­li­che Wer­be­tex­te besteht des­halb aus die­ser Vor­schrift her­aus kei­ne all­ge­mei­ne Pflicht, jede Nut­zung von ChatGPT offenzulegen.

Die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen soll­ten trotz­dem bei jeder Ver­öf­fent­li­chung berück­sich­tigt werden.

Mehr über die KI-Kennzeichnungspflicht liest du hier.

So nutzt du KI beim Wer­be­tex­ten sinnvoll.

Der ent­schei­den­de Unter­schied liegt im Umgang mit den erzeug­ten Texten.

Nut­ze KI bei­spiels­wei­se, um The­men zu recher­chie­ren, Ideen zu sam­meln, alter­na­ti­ve Über­schrif­ten zu ent­wi­ckeln oder sprach­li­che Schwach­stel­len aufzuspüren.

Aber: Brin­ge anschlie­ßend dei­ne eige­nen Erfah­run­gen, dein Fach­wis­sen und die Beson­der­hei­ten dei­nes Unter­neh­mens ein.

Über­prü­fe Infor­ma­tio­nen, hin­ter­fra­ge Aus­sa­gen und über­ar­bei­te den Text so lan­ge, bis er zu dei­ner Mar­ke und dei­ner Ziel­grup­pe passt.

Mein Tipp: Betrach­te KI-Ausgaben grund­sätz­lich als Arbeits­ma­te­ri­al. Die fach­li­che und redak­tio­nel­le Ver­ant­wor­tung für dei­ne ver­öf­fent­lich­ten Wer­be­tex­te liegt bei dir.

6. Du behaup­test Din­ge, die du weder erklärst noch belegst.

„Wir gehö­ren zu den füh­ren­den Anbie­tern unse­rer Branche.“

Schön. Aber wor­an lässt sich das erkennen?

An dei­nem Umsatz? Dei­ner Markt­po­si­ti­on? Dei­nen Aus­zeich­nun­gen? Oder dar­an, dass dei­ne Mut­ter dein Unternehmen beson­ders toll findet?

Wer­be­tex­te ste­cken vol­ler Behaup­tun­gen. Man­che davon sind berech­tigt. Ande­re ent­ste­hen aus Begeis­te­rung für das eige­ne Ange­bot. Und wie­der ande­re klin­gen ein­fach so schön, dass man sie unbe­dingt ver­wen­den möchte.

Für dei­ne Leser macht es aller­dings einen gro­ßen Unter­schied, ob du etwas ledig­lich behaup­test oder nach­voll­zieh­bar erklärst.

Das heißt: Glaub­wür­di­ge Wer­be­tex­te lie­fern Argumente.

Über­zeu­gen­de Argu­men­te schaf­fen Vertrauen. 

Ein Bei­spiel.

Statt zu schrei­ben: „Wir ver­fü­gen über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und bie­ten höchs­te Qualität.“

For­mu­lie­re bei­spiels­wei­se so: „Seit 15 Jah­ren ent­wi­ckeln wir maß­ge­fer­tig­te Küchen. In unse­rer eige­nen Werk­statt ent­ste­hen jähr­lich rund 80 indi­vi­du­el­le Küchenlösungen.“

Dei­ne Leser erfah­ren etwas über die Erfah­rung des Unter­neh­mens und bekom­men eine Vor­stel­lung davon, was hin­ter dem Qua­li­täts­ver­spre­chen steckt.

Auch Kun­den­be­wer­tun­gen, nach­voll­zieh­ba­re Fall­bei­spie­le, Zer­ti­fi­zie­run­gen und über­prüf­ba­re Zah­len kön­nen dabei hel­fen, Aus­sa­gen zu unter­mau­ern. Vor­aus­ge­setzt natür­lich, die Anga­ben stim­men und las­sen sich bei Bedarf nachweisen.

War­um nach­voll­zieh­ba­re Aus­sa­gen auch für GEO wert­voll sind.

Ein wei­te­rer Aspekt, der beim Schrei­ben moder­ner Wer­be­tex­te zuneh­mend wich­tig wird: die Sicht­bar­keit in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen.

GEO steht für Gene­ra­ti­ve Engi­ne Opti­miza­ti­on und beschreibt die Opti­mie­rung von Inhal­ten für die Suche mit gene­ra­ti­ver künst­li­cher Intel­li­genz. Dabei geht es unter ande­rem dar­um, Infor­ma­tio­nen so bereit­zu­stel­len, dass KI-Systeme sie auf­fin­den, ver­ste­hen und bei pas­sen­den Nut­zer­an­fra­gen berück­sich­ti­gen können.

Stell dir vor, jemand fragt ChatGPT: „Wel­cher Küchen­her­stel­ler in mei­ner Regi­on fer­tigt indi­vi­du­el­le Küchen in einer eige­nen Werkstatt?“

Eine Web­site, die aus­schließ­lich mit „höchs­ter Qua­li­tät“ und „indi­vi­du­el­len Lösun­gen“ wirbt, lie­fert hier­zu wenig kon­kre­te Informationen.

Ein Unternehmen, das sei­nen Stand­ort, sei­ne Leis­tun­gen und sei­ne eige­ne Fer­ti­gung aus­führ­lich beschreibt, stellt dage­gen Infor­ma­tio­nen bereit, die für die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge rele­vant sein können.

Natür­lich hängt die tat­säch­li­che Berück­sich­ti­gung in KI-Antworten von vie­len wei­te­ren Fak­to­ren ab.

Mein Tipp: Unter­maue­re dei­ne Aus­sa­gen mit nach­voll­zieh­ba­ren Infor­ma­tio­nen. Beschrei­be dei­ne Leis­tun­gen, Beson­der­hei­ten und Erfah­run­gen so, dass Men­schen den Wert dei­nes Ange­bots ver­ste­hen und KI-Systeme rele­van­te Infor­ma­tio­nen dar­über fin­den können.

Das ist gutes Wer­be­tex­ten mit zusätz­li­chem Poten­zi­al für dei­ne digi­ta­le Sichtbarkeit.

Und wenn du tie­fer in das The­ma GEO ein­stei­gen möch­test, schau in mei­nem GEO-Blog vorbei.

7. Du schreibst für Key­words und ver­gisst dabei Goog­le, KI – und Menschen.

„Pro­fes­sio­nel­le Wer­be­tex­te schrei­ben las­sen? Unse­re pro­fes­sio­nel­le Wer­be­tex­te­rin schreibt pro­fes­sio­nel­le Wer­be­tex­te für Unternehmen, die pro­fes­sio­nel­le Wer­be­tex­te benötigen.“

Aua. Wer so schreibt, hat ver­mut­lich eine ziem­lich inni­ge Bezie­hung zu sei­nem Fokus-Keyword.

Für Men­schen ist das aller­dings, wie du siehst, eine Zumutung.

Und auch aus SEO-Sicht ergibt es wenig Sinn, ein Key­word mög­lichst häu­fig in einen Text zu pres­sen. Denn moder­ne Such­ma­schi­nen ver­ste­hen längst mehr als die blo­ße Wie­der­ho­lung ein­zel­ner Suchbegriffe.

Sie kön­nen sprach­li­che Zusam­men­hän­ge erken­nen, Such­an­fra­gen ein­ord­nen und Inhal­te the­ma­tisch bewerten.

Mit dem zuneh­men­den Ein­satz gene­ra­ti­ver KI in der Suche gewinnt außer­dem die Fra­ge an Bedeu­tung, ob eine Web­site kon­kre­te Infor­ma­tio­nen lie­fert, die sich für die Beant­wor­tung von Nut­zer­fra­gen eignen.

Gute Wer­be­tex­te brau­chen heu­te mehr als nur Keywords. 

Ein Bei­spiel.

Das bedeu­tet für dei­ne Tex­te: Beschrei­be dein Ange­bot ver­ständ­lich. Ver­wen­de rele­van­te Such­be­grif­fe dort, wo sie sprach­lich sinn­voll sind. Erklä­re wich­ti­ge Zusam­men­hän­ge und beant­wor­te die Fra­gen dei­ner Zielgruppe.

Ein Bei­spiel:

Du bie­test pro­fes­sio­nel­le Haar­ver­län­ge­run­gen an. Also ist der Begriff „Haar­ver­län­ge­rung“ natür­lich für dei­ne Web­site relevant.

Dei­ne poten­zi­el­len Kun­din­nen inter­es­sie­ren sich aller­dings meis­tens für wesent­lich kon­kre­te­re Fragen:

  • Wel­che Metho­de eig­net sich für fei­nes Haar?
  • Wie lan­ge hält eine Haarverlängerung?
  • Wel­che Kos­ten entstehen?
  • Wie auf­wen­dig ist die Pflege?
  • Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es bei lich­tem Haar?

Indem du sol­che Fra­gen aus­führ­lich beant­wor­test, schaffst du Inhal­te, die Men­schen bei ihrer Ent­schei­dung unterstützen.

Gleich­zei­tig ent­ste­hen the­ma­ti­sche Zusam­men­hän­ge, anhand derer Such­ma­schi­nen und KI-Systeme dein Ange­bot bes­ser ein­ord­nen können.

Was Goog­le selbst zur KI-Suche empfiehlt.

Im Mai 2026 hat Goog­le einen eige­nen Leit­fa­den zur Opti­mie­rung für gene­ra­ti­ve KI-Funktionen in der Goog­le Suche ver­öf­fent­licht. Dar­in betont Goog­le ins­be­son­de­re die Bedeu­tung ein­zig­ar­ti­ger, hilf­rei­cher und fach­lich fun­dier­ter Inhalte.

Auch per­sön­li­che Erfah­run­gen und Infor­ma­tio­nen, die über all­ge­mein bekann­tes Wis­sen hin­aus­ge­hen, spie­len dabei eine wich­ti­ge Rolle.

Das passt her­vor­ra­gend zu pro­fes­sio­nel­len Werbetexten.

Denn wer sei­ne Ziel­grup­pe kennt, sein Ange­bot prä­zi­se beschreibt und ech­te Erfah­run­gen ein­bringt, schafft eine wert­vol­le Grund­la­ge für über­zeu­gen­de und infor­ma­ti­ve Inhalte.

Mein Tipp: Über­le­ge bei jedem Wer­be­text, wel­che Fra­gen dei­ne Ziel­grup­pe hat und wel­che Infor­ma­tio­nen sie für ihre Ent­schei­dung benötigt.

Struk­tu­rie­re dei­ne Tex­te mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Zwi­schen­über­schrif­ten und ver­ständ­li­chen Absät­zen. Ver­wen­de kon­kre­te Begrif­fe und erklä­re Beson­der­hei­ten dei­nes Angebots.

Auf die­se Wei­se kön­nen dei­ne Tex­te Men­schen beim Lesen über­zeu­gen und zugleich bes­se­re Vor­aus­set­zun­gen für ihre Auf­find­bar­keit in der digi­ta­len Suche schaffen.

8. Du ver­öf­fent­lichst die ers­te Fassung.

Kennst du die­ses wun­der­ba­re Gefühl, wenn du end­lich den letz­ten Satz eines Tex­tes geschrie­ben hast?

Geschafft! Jetzt nur noch schnell ver­öf­fent­li­chen und die Sache ist erledigt.

Ich gebe zu: Eine ver­lo­cken­de Vorstellung.

Lei­der ent­ste­hen die bes­ten Wer­be­tex­te aber häu­fig erst wäh­rend der Über­ar­bei­tung. Denn beim ers­ten Schrei­ben kon­zen­trierst du dich vor allem dar­auf, dei­ne Gedan­ken zu Papier zu bringen.

Beim anschlie­ßen­den Redi­gie­ren kannst du dich ganz gezielt mit der Qua­li­tät dei­nes Tex­tes beschäftigen.

Und dabei gibt es eini­ges zu überprüfen.

Pro­fes­sio­nel­le Wer­be­tex­te ent­ste­hen in meh­re­ren Schritten.

Ein bewähr­ter Ablauf sieht bei­spiels­wei­se so aus:

1. Recher­chie­ren.

Beschäf­ti­ge dich mit dei­ner Ziel­grup­pe, ihren Bedürf­nis­sen und den Beson­der­hei­ten dei­nes Ange­bots. Recher­chie­re rele­van­te Such­be­grif­fe und typi­sche Fra­gen dei­ner poten­zi­el­len Kunden.

2. Schrei­ben.

Erstel­le eine ers­te Text­fas­sung. Hier darfst du krea­tiv wer­den, Gedan­ken aus­pro­bie­ren und mit unter­schied­li­chen For­mu­lie­run­gen expe­ri­men­tie­ren. Auch KI kann dich in die­ser Pha­se unterstützen.

3. Fak­ten prüfen.

Kon­trol­lie­re sämt­li­che sach­li­chen Anga­ben. Stim­men die Zah­len? Sind dei­ne Quel­len aktu­ell? Las­sen sich die Ver­spre­chen bele­gen? Beson­ders bei KI-generierten Inhal­ten ver­dient die­ser Schritt gro­ße Aufmerksamkeit.

4. Redi­gie­ren.

Über­prü­fe den Sprach­rhyth­mus, die Satz­län­gen und dei­ne Wort­wahl. Strei­che über­flüs­si­ge Füll­wör­ter und Wie­der­ho­lun­gen. Ach­te dar­auf, dass sich dein Text ange­nehm lesen lässt und die ein­zel­nen Abschnit­te logisch auf­ein­an­der aufbauen.

5. Per­sön­lich­keit einbringen.

Ver­fei­ne­re dei­ne Tona­li­tät. Ergän­ze kon­kre­te Erfah­run­gen, pas­sen­de Bei­spie­le und indi­vi­du­el­le Aus­sa­gen. Sor­ge dafür, dass dein Unternehmen sprach­lich wie­der­erkenn­bar wird.

6. SEO und GEO berücksichtigen.

Prü­fe die Ver­wen­dung rele­van­ter Such­be­grif­fe, die Struk­tur dei­ner Über­schrif­ten und die Ver­ständ­lich­keit dei­ner Aus­sa­gen. Ach­te dar­auf, dass wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen ein­deu­tig beschrie­ben wer­den und Fra­gen dei­ner Ziel­grup­pe beant­wor­tet sind.

7. Fina­li­sie­ren.

Kon­trol­lie­re Recht­schrei­bung, Gram­ma­tik und Zei­chen­set­zung. Lies dei­nen Text anschlie­ßend noch ein­mal voll­stän­dig durch. Idea­ler­wei­se mit etwas zeit­li­chem Abstand.

Mein Tipp: Pla­ne das Redi­gie­ren von Anfang an als fes­ten Bestand­teil dei­ner Tex­terstel­lung ein.

Ein guter Wer­be­text ver­dient defi­ni­tiv mehr Auf­merk­sam­keit als einen kur­zen Blick auf die Rechtschreibprüfung.

Ohne Plan wird’s schwierig. 

War­um Wer­be­tex­te eine Stra­te­gie brauchen.

Du möch­test Wer­be­tex­te schrei­ben, die dei­ne Leser begeis­tern, dein Ange­bot über­zeu­gend prä­sen­tie­ren und idea­ler­wei­se auch noch bei Goog­le und in KI-gestützten Such­sys­te­men gefun­den werden?

Dann brauchst du eine durch­dach­te Textstrategie.

Denn pro­fes­sio­nel­les Wer­be­tex­ten beginnt lan­ge vor dem ers­ten geschrie­be­nen Satz.

Du soll­test dei­ne Ziel­grup­pe ken­nen, ihre Bedürf­nis­se ver­ste­hen und wis­sen, wel­che Bot­schaft du ver­mit­teln möch­test. Dazu gehört auch, dass du dir über­legst, wel­ches Ziel dein Text verfolgt.

Möch­test du Inter­es­sen­ten dazu bewe­gen, ein Pro­dukt zu kau­fen? Sol­len sie einen Bera­tungs­ter­min ver­ein­ba­ren? Dei­nen News­let­ter abon­nie­ren? Oder sich zunächst aus­führ­li­cher über dein Ange­bot informieren?

Je genau­er du dein Ziel defi­nierst, des­to geziel­ter kannst du dei­nen Wer­be­text aufbauen.

Und natür­lich spielt auch die Fra­ge eine Rol­le, über wel­che Kanä­le dei­ne poten­zi­el­len Kun­den über­haupt auf dich auf­merk­sam wer­den. Ein Wer­be­text auf einer Unter­neh­mens­web­site erfüllt schließ­lich ande­re Auf­ga­ben als eine Instagram-Caption oder eine Pro­dukt­be­schrei­bung in einem Onlineshop.

Mein Tipp: Erstel­le dir vor dem Schrei­ben ein kur­zes Text­kon­zept. Hal­te dar­in dei­ne Ziel­grup­pe, das Ziel des Tex­tes, die wich­tigs­ten Argu­men­te und die gewünsch­te Leser­re­ak­ti­on fest.

Damit schaffst du eine soli­de Grund­la­ge für dei­ne Werbetexte.

Fazit.

Wer­be­tex­te schrei­ben ist Arbeit. Rich­ti­ge Arbeit sogar.

Denn zwi­schen einer Ansamm­lung hüb­scher Wör­ter und einem Text, der Men­schen begeis­tert und zu einer Hand­lung moti­viert, lie­gen manch­mal Welten.

Künst­li­che Intel­li­genz erleich­tert die Tex­terstel­lung. Gleich­zei­tig wächst die Men­ge aus­tausch­ba­rer Inhal­te im Inter­net. Neue tech­ni­sche Kenn­zeich­nungs­ver­fah­ren machen die Her­kunft KI-generierter Tex­te zuneh­mend nach­voll­zieh­bar. Und neben klas­si­schen Such­ma­schi­nen spie­len auch gene­ra­ti­ve KI-Systeme eine immer grö­ße­re Rol­le bei der Informationssuche.

Damit stei­gen die Anfor­de­run­gen an pro­fes­sio­nel­le Werbetexte.

Heu­te ver­die­nen vor allem die Tex­te Auf­merk­sam­keit, die Men­schen etwas zu sagen haben.

Tex­te mit Per­sön­lich­keit. Mit nach­voll­zieh­ba­ren Argu­men­ten und kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen. Tex­te, die Fra­gen beant­wor­ten und gleich­zei­tig Lust auf das machen, was ein Unternehmen anbietet.

Und genau dafür lohnt es sich, beim Schrei­ben ein biss­chen mehr Hirn­schmalz zu investieren.

Schließ­lich sol­len dei­ne Wer­be­tex­te am Ende vor allem eines: dei­ne poten­zi­el­len Kun­den überzeugen.

Wer­be­tex­te sind ein­fach nicht dein Ding?

Meins aber. Ich schreib dir deine.

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Die SCHREIB­SCHNEI­DE­REI®
Becky Par­sa
Zer­ti­fi­zier­te Wer­be­tex­te­rin
Zer­ti­fi­zier­te Konzeptions-Texterin
Zer­ti­fi­zier­te Social-Media-Redakteurin
Zer­ti­fi­zier­te KI-Prompterin
Aus­ge­bil­de­te PR-Texterin

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Nach­be­mer­kung.

Aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit wird bei Per­so­nen­be­zeich­nun­gen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Haupt­wör­tern in die­sem Blog­ar­ti­kel die männ­li­che Form ver­wen­det. Ent­spre­chen­de Begrif­fe gel­ten im Sin­ne der Gleich­be­hand­lung grund­sätz­lich für alle Geschlech­ter. Die ver­kürz­te Sprach­form hat nur redak­tio­nel­le Grün­de und beinhal­tet kei­ne Wertung.

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