TEX­TER: DER UNDANK­BARS­TE JOB IM MARKETING.

Texter zu sein ist ein undankbarer Job

Tex­te begeg­nen uns jeden Tag. Sie sind über­all. Auf Web­sites. In News­let­tern. In Instagram-Captions. In Blog­ar­ti­keln. Auf Ver­kaufs­sei­ten. In Bro­schü­ren. In Präsentationen.

Wor­te erklä­ren Leis­tun­gen, füh­ren durch Unternehmen, schaf­fen Ver­trau­en und öff­nen Türen zu neu­en Kunden.

Vie­le Geschäfts­mo­del­le funk­tio­nie­ren heu­te über­haupt erst durch Tex­te. Sie erklä­ren Ange­bo­te, machen kom­ple­xe Leis­tun­gen ver­ständ­lich und hel­fen Men­schen dabei, Ent­schei­dun­gen zu treffen.

Und trotz­dem wird über eine Sache erstaun­lich sel­ten gesprochen:

Wer die­se Tex­te eigent­lich geschrie­ben hat.

In vie­len Bran­chen ist es selbst­ver­ständ­lich, mit Exper­ten zu arbei­ten. Nie­mand erwar­tet von einem Unter­neh­mer, dass er sei­ne Buch­hal­tung selbst erle­digt, sei­ne Web­site pro­gram­miert oder sei­ne Rechts­ver­trä­ge formuliert.

Beim Schrei­ben hin­ge­gen pas­siert etwas Merk­wür­di­ges. Tex­te gel­ten als etwas, das „eigent­lich jeder kann“. Schließ­lich kön­nen wir alle spre­chen. Also kön­nen wir auch alle schreiben.

Aber die Rea­li­tät sieht anders aus.

Und genau hier beginnt einer der undank­bars­ten Tei­le die­ses Berufs.

Wenn Tex­te überzeugen.

Und die Arbeit dahin­ter nie­mand wahrnimmt.

Ein guter Tex­ter arbei­tet so gut, dass sei­ne Arbeit kaum auffällt.

Wenn ein Text funk­tio­niert, liest er sich ganz selbst­ver­ständ­lich. Die Wor­te pas­sen. Die Struk­tur führt den Leser. Die Argu­men­te grei­fen inein­an­der. Am Ende ent­steht ein Ein­druck von Klarheit.

Der Leser denkt dann sel­ten: „Das ist aber her­vor­ra­gend geschrieben.“

Er denkt eher: „Klingt logisch.“
Oder: „Hab ich verstanden.“

Genau dar­in liegt die eigent­li­che Kunst. Denn ein Text, der sich mühe­los lesen lässt, ent­steht sel­ten mühelos.

Er ent­steht durch Ana­ly­se, Struk­tur, Per­spek­tiv­wech­sel, Recher­che, sprach­li­che Prä­zi­si­on und vie­le klei­ne Ent­schei­dun­gen im Hin­ter­grund.

Der Leser sieht davon nichts. Der Auf­trag­ge­ber eben­so wenig.

Das Ergeb­nis wirkt so selbst­ver­ständ­lich, dass über­se­hen wird, wie viel Arbeit dar­in steckt.

So ent­steht eine para­do­xe Situa­ti­on: Je bes­ser ein Tex­ter arbei­tet, des­to unsicht­ba­rer wird sei­ne Leistung.

Die Arbeit beginnt lan­ge vor dem ers­ten Satz. 

Vie­le Men­schen stel­len sich Text­ar­beit sehr ein­fach vor. Sie glau­ben, ein Tex­ter wür­de sich hin­set­zen und ein­fach anfan­gen zu schreiben.

Die Rea­li­tät sieht kom­plett anders aus. Bevor über­haupt ein ers­ter Satz ent­steht, beginnt eine Pha­se inten­si­ver Ana­ly­se.

Tex­ter stel­len Fragen:

✦ Was genau wird ange­bo­ten?
✦ Für wen ist die­ses Ange­bot gedacht?
✦ War­um ist es rele­vant?
✦ Was unter­schei­det es von ande­ren Angeboten?

Und vor allem:

✦ Was möch­te der Kun­de eigent­lich sagen?

Hier beginnt oft eine Her­aus­for­de­rung. Die Brie­fings sind in vie­len Pro­jek­ten erstaun­lich kurz. Manch­mal bestehen sie aus weni­gen Stich­punk­ten. Manch­mal aus einer gro­ben Idee. Manch­mal aus einem ein­zi­gen Satz: „Ich brau­che halt einen guten Text für mei­ne Website.“

Für einen Tex­ter bedeu­tet das: umfang­rei­che Recher­che und viel gedank­li­che Arbeit. Er liest Fach­ar­ti­kel, ver­gleicht Quel­len, ana­ly­siert Ziel­grup­pen und arbei­tet sich in Bran­chen ein, in denen er selbst nie tätig war. Von Hand­werk und Indus­trie über Medi­zin und Tech­no­lo­gie bis hin zu Coa­ching und Beratung.

Wenn der Text spä­ter fach­lich auf den Punkt ist, wird das nur sel­ten hono­riert. Es gilt über­wie­gend ein­fach als normal.

Und obwohl die The­men stän­dig wech­seln, bleibt das Ziel immer gleich: Ein Text soll fach­lich kor­rekt sein und gleich­zei­tig für Außen­ste­hen­de verständlich.

Das ist ein Balan­ce­akt zwi­schen Fach­spra­che und Klar­heit. Und genau die­se Fähig­keit wird so oft unterschätzt.

Stra­te­gie gehört heu­te zum Texten dazu. 

Ein guter Tex­ter schreibt heu­te längst nicht mehr nur Tex­te. Er denkt auch in Sicht­bar­keit.

In vie­len Pro­jek­ten fließt Wis­sen ein, das im fer­ti­gen Text kaum sicht­bar ist, aber einen enor­men Ein­fluss dar­auf hat, ob die­ser Text spä­ter über­haupt gefun­den wird.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) gehört längst zum Handwerk.

Und auch das The­ma GEO spielt eine immer grö­ße­re Rol­le. Dabei geht es dar­um, Inhal­te so zu struk­tu­rie­ren, dass sie nicht nur von Such­ma­schi­nen, son­dern auch von Ant­wort­sys­te­men wie ChatGPT oder Google-AI-Ergebnissen ver­stan­den werden.

Tex­ter, die heu­te stra­te­gisch arbei­ten, ver­bin­den des­halb meh­re­re Ebe­nen mit­ein­an­der: klas­si­sche SEO-Strukturen, GEO-Denken für KI-Antwortsysteme und gleich­zei­tig Tex­te, die sich für Leser leicht, klar und selbst­ver­ständ­lich lesen lassen.

Genau die­se Kom­bi­na­ti­on sorgt dafür, dass Inhal­te gefun­den wer­den – und gleich­zei­tig so wir­ken, als wären sie ganz natür­lich entstanden.

Das bedeu­tet aber auch: Ein Text ent­steht nie spon­tan. Vor dem Schrei­ben steht immer eine inten­si­ve Ana­ly­se.

✦ Wel­che Fra­gen stel­len Men­schen zu die­sem The­ma?
✦ Wel­che Begrif­fe wer­den gesucht?
✦ Wie struk­tu­rie­ren Such­ma­schi­nen Inhal­te?
✦ Wie erken­nen Ant­wort­sys­te­me rele­van­te Infor­ma­tio­nen?
✦ Wel­che Inhal­te hel­fen Nut­zern wirk­lich weiter?

All die­se Punk­te beein­flus­sen Auf­bau, Län­ge und Struk­tur eines Textes.

Der Leser merkt davon meist nichts. Er liest ein­fach einen kla­ren Arti­kel, eine ver­ständ­li­che Ange­bots­sei­te oder eine über­zeu­gen­de Verkaufsseite.

Im Hin­ter­grund steckt jedoch eine Stra­te­gie, die dafür sorgt, dass die­ser Text über­haupt sicht­bar wird – sowohl in klas­si­schen Such­ma­schi­nen als auch in moder­nen Antwortsystemen.

Du möch­test ver­ste­hen, wie Inhal­te heu­te über Such­ma­schi­nen und Ant­wort­sys­te­me sicht­bar wer­den? In mei­nem GEO-Texte-Blog erklä­re ich es dir.

Wis­sen, das neben­bei entsteht.

Wäh­rend einer Zusam­men­ar­beit pas­siert oft noch etwas anderes.

Tex­ter tei­len ihr Wissen.

Sie erklä­ren, war­um bestimm­te Über­schrif­ten sinn­voll sind. War­um ein The­ma in meh­re­re Abschnit­te auf­ge­teilt wird. War­um ein Blog­ar­ti­kel bestimm­te Fra­gen beant­wor­tet. Oder war­um ein Text manch­mal län­ger sein muss, als ursprüng­lich geplant.

Vie­le Auf­trag­ge­ber neh­men aus sol­chen Pro­jek­ten eine Men­ge Wis­sen mit. Sie ver­ste­hen danach bes­ser, wie Inhal­te im Inter­net funk­tio­nie­ren, wie Such­ma­schi­nen Tex­te lesen und war­um Struk­tur für Leser so wich­tig ist.

Die­ses Wis­sen wird sel­ten sepa­rat berech­net. Es ent­steht im Aus­tausch wäh­rend eines Projekts.

Ja, auch das gehört zu den unsicht­ba­ren Tei­len die­ses Berufs. Denn wenn ein Text spä­ter gut gefun­den wird, wirkt das für Außen­ste­hen­de selbst­ver­ständ­lich. Dabei steckt dahin­ter Erfah­rung, Stra­te­gie und eine Men­ge ana­ly­ti­sche Arbeit.

Die merk­wür­di­ge Dyna­mik nach einer erfolg­rei­chen Zusammenarbeit.

Ein beson­ders frus­trie­ren­der Moment ent­steht oft­mals nach Abschluss eines Projekts.

Der Text ist fer­tig. Der Kun­de ist zufrie­den. Oder sogar total begeistert.

Es kom­men Nach­rich­ten wie:

✦ „Die Tex­te sind groß­ar­tig.“
✦ „Du hast genau ver­stan­den, was ich sagen woll­te.“
✦ „Ich hät­te das selbst nie­mals so for­mu­lie­ren können.“

Die­se Rück­mel­dun­gen sind kom­plett ehr­lich gemeint. Und ver­steh mich bit­te nicht falsch: Selbst­ver­ständ­lich freu­en sie jeden Tex­ter. Doch sobald es um die öffent­li­che Sicht­bar­keit geht, ver­än­dert sich etwas.

Eine Rezen­si­on bei Goog­le? Gro­ßes Zögern.

Eine Ver­lin­kung auf der eige­nen Web­site? Noch mehr Zurückhaltung.

Eine Erwäh­nung auf Insta­gram? Fast schon ein Tabuthema.

Man­che Auf­trag­ge­ber fol­gen ihrem eige­nen Tex­ter nicht ein­mal auf Social Media. Aus Sor­ge, jemand könn­te den Zusam­men­hang erken­nen. Als wäre es ein Geheimnis.

Dabei ist es in vie­len ande­ren Berei­chen völ­lig selbst­ver­ständ­lich, mit Exper­ten zu arbei­ten und genau das öffent­lich zu benennen.

Desi­gner wer­den erwähnt. Foto­gra­fen wer­den ver­linkt. Web­de­si­gner erschei­nen im Impressum.

Beim Texten herrscht dage­gen eine erstaun­li­che Zurückhaltung.

Wor­te füh­len sich per­sön­li­cher an.

War­um Tex­te oft stär­ker mit der eige­nen Iden­ti­tät ver­bun­den sind.

Viel­leicht liegt der Grund dafür dar­in, dass Wor­te eine beson­de­re Nähe erzeugen.

Ein Design kann man beauf­tra­gen. Ein Foto kann man pro­du­zie­ren lassen.

Bei Texten ent­steht oft das Gefühl, sie müss­ten aus der eige­nen Feder stammen.

Vie­le Unter­neh­mer wün­schen sich, dass ihre Tex­te voll­stän­dig nach ihnen klin­gen. Dabei pas­siert in einer guten Zusam­men­ar­beit etwas ganz anderes.

Ein Tex­ter schreibt nicht ein­fach „für“ jeman­den. Er arbei­tet sich in Gedan­ken, Spra­che und Ange­bot eines Unter­neh­mens ein. Er hört zu, stellt Fra­gen und formt dar­aus Tex­te, die sich authen­tisch anfühlen.

Der fer­ti­ge Text gehört am Ende voll­stän­dig dem Auf­trag­ge­ber. Der Weg dort­hin bleibt für Außen­ste­hen­de unsichtbar.

Der stil­le Anteil am Unternehmenserfolg.

Tex­te haben einen enor­men Ein­fluss auf unter­neh­me­ri­schen Erfolg und gehö­ren des­we­gen zu den wich­tigs­ten Werk­zeu­gen im Marketing.

Sie ent­schei­den dar­über, ob jemand wei­ter­liest oder abspringt. Ob Ver­trau­en ent­steht. Ob ein Ange­bot ver­ständ­lich wirkt.

Vie­le Unternehmen gewin­nen Kun­den über Tex­te. Über Landing­pa­ges. Über Blog­ar­ti­kel. Über News­let­ter. Über Social Media.

Die Tex­te erklä­ren Leis­tun­gen, bau­en Ver­trau­en auf und beglei­ten den Entscheidungsprozess.

Wenn das gut funk­tio­niert, ent­ste­hen spür­ba­re Ergebnisse.

Das Unternehmen wächst. Neue Kun­den kom­men. Anfra­gen steigen.

Der Zusam­men­hang zwi­schen die­sen Erfol­gen und den Texten bleibt aller­dings oft im Hintergrund.

Dabei sind Tex­te ein zen­tra­ler Bestand­teil die­ser Ent­wick­lung. Sie trans­por­tie­ren Infor­ma­tio­nen, struk­tu­rie­ren Gedan­ken und geben einem Unternehmen eine Stimme.

War­um Tex­ter ihren Beruf trotz­dem lieben.

Nach all die­sen Punk­ten könn­te man den­ken, Tex­ter zu sein wäre vor allem frustrierend.

Und ich wür­de lügen, wenn ich das ver­nei­ne. Die Rea­li­tät ist aber differenzierter.

Der Beruf bie­tet eine beson­de­re Form von Viel­falt. Tex­ter bewe­gen sich stän­dig in neu­en Wel­ten. Sie tau­chen in unter­schied­li­che Bran­chen ein, ler­nen neue The­men ken­nen und beob­ach­ten Märk­te und Zielgruppen.

Heu­te geht es um ein Bau­un­ter­neh­men. Mor­gen um eine Coa­chin. Über­mor­gen um ein Start-up im Technologiebereich.

Kaum ein ande­rer Beruf erlaubt so vie­le Per­spek­tiv­wech­sel. Und immer wie­der ent­ste­hen Momen­te, die zei­gen, wie wert­voll die­se Arbeit ist.

Zum Bei­spiel, wenn ein Kun­de sagt: „Mei­ne Kun­den ver­ste­hen mein Ange­bot jetzt viel schneller.“

Oder: „Ich bekom­me seit der Ver­öf­fent­li­chung der Tex­te viel mehr Anfragen.“

Dann zeigt sich, was gute Tex­te wirk­lich leis­ten: Sie schaf­fen Ver­bin­dung. Zwi­schen Unternehmen und Kun­den. Zwi­schen Ange­bot und Bedarf. Zwi­schen Gedan­ken und Wor­ten. ♥️

Die Tex­te gehö­ren am Ende dem Unternehmen.

War­um das der größ­te Beweis für Kön­nen ist.

Tex­ter ste­hen sel­ten im Mit­tel­punkt. Ihre Arbeit pas­siert im Hintergrund.

Sie for­men Wor­te, die ande­re spre­chen. Sie struk­tu­rie­ren Gedan­ken, die ande­re hat­ten. Sie brin­gen Ideen in eine Form, die ver­stan­den wird.

Wenn das gelingt, ver­schwin­det ihre Arbeit beinahe.

Der Text gehört dann dem Unternehmen. Der Mar­ke. Der Per­son, die ihn nutzt.

Und wahr­schein­lich ist genau das der größ­te Beweis dafür, dass ein Text funktioniert. 🔥

Auch wenn kaum jemand dar­über spricht, wer ihn geschrie­ben hat.

Die Tex­te­rin hin­ter die­sem Blog.

Viel­leicht hast du beim Lesen die­ses Arti­kels gedacht: Genau sol­che Tex­te hät­te ich auch gern.

Gute Nach­rich­ten: Ich schreib sie dir.

Ich ver­bin­de SEO, GEO und kla­re Spra­che zu Texten, die gern gele­sen und gut gefun­den werden.

Falls du bereit bist, offen zuzu­ge­ben, dass dei­ne Tex­te von einer Tex­te­rin stammen: 

Schreib mir.

Die SCHREIB­SCHNEI­DE­REI®
Becky Par­sa
Zer­ti­fi­zier­te Wer­be­tex­te­rin
Zer­ti­fi­zier­te Konzeptions-Texterin
Zer­ti­fi­zier­te Social-Media-Redakteurin
Zer­ti­fi­zier­te KI-Prompterin
Aus­ge­bil­de­te PR-Texterin

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Aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit wird bei Per­so­nen­be­zeich­nun­gen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Haupt­wör­tern in die­sem Blog­ar­ti­kel die männ­li­che Form ver­wen­det. Ent­spre­chen­de Begrif­fe gel­ten im Sin­ne der Gleich­be­hand­lung grund­sätz­lich für alle Geschlech­ter. Die ver­kürz­te Sprach­form hat nur redak­tio­nel­le Grün­de und beinhal­tet kei­ne Wertung.

Lust auf mehr Gedan­ken? Gibt’s hier.

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