Du hast dir in 2025 Gedanken gemacht. Du hast Keywords recherchiert. Du hast sie sauber in deinen Texten untergebracht.
Und trotzdem ist nichts passiert.
Keine Sichtbarkeit.
Keine Anfragen.
Keine Erwähnungen in ChatGPT oder Google-Antworten.
Jetzt atmen wir erst einmal tief ein. Und dann laaaaange aus. 🧘🏼♀️
Denn ich kann dich beruhigen: Es liegt nicht daran, dass du die falschen Wörter verwendet hast. Du hattest vermutlich nur die falsche Absicht.
Denn es reicht einfach nicht mehr, nur die richtigen Wörter zu kennen. Du musst wissen, warum du sie benutzt und wohin deine Texte führen sollen.
Und zwar nicht nur für Menschen. Sondern auch für Maschinen, die 2026 noch stärker entscheiden, ob dein Inhalt relevant ist. Oder einfach übergangen wird.
Keywords sind Wörter.
Suchintention ist Motivation.
Ein Keyword ist das, was jemand eintippt.
Die Suchintention ist das, was jemand wirklich wissen, lösen oder entscheiden will.
Beispiel: „Newsletter schreiben“
Das kann heißen:
✦ Ich will wissen, wie das grundsätzlich geht.
✦ Ich suche Tipps, um (noch) bessere Newsletter zu schreiben.
✦ Ich überlege, jemanden zu beauftragen, der Newsletter für mich schreibt.
Gleiches Keyword. Aber drei völlig unterschiedliche Erwartungen.
Und genau hier entscheidet sich, ob dein Text ein Volltreffer ist. Oder ignoriert wird.
GEO denkt nicht in Keywords. GEO denkt in Absichten.
Statt nach einem bestimmten Schlagwort zu suchen, fragen sich Google, ChatGPT und Co.: „Beantwortet dieser Text wirklich das, was jemand wissen wollte?“
Das bedeutet:
✦ Ein Text kann alle Keywords enthalten – und trotzdem komplett irrelevant sein.
✦ Ein anderer Text nutzt weniger Keywords, trifft aber die Suchintention glasklar. Und wird bevorzugt ausgespielt.
Ein Beispiel.
Du bietest eine Online-Yoga-Membership an: wöchentliche Kurse, Aufzeichnungen, kurze Einheiten für zwischendurch.
Dein Problem: Viele lesen deine Texte … nicken innerlich … aber klicken dann nicht weiter.
Variante A:
ohne Strategie
„In meiner Membership findest du wöchentliche Yogastunden, Meditationen und Impulse für deinen Alltag. Wenn du Interesse hast, schau dich gern um.“
Der Text erklärt, was es gibt. Er sagt aber nicht, für wen das gerade wichtig ist und warum genau jetzt.
Variante B:
mit Strategie
„Du weißt eigentlich, dass dir Yoga guttut. Aber zwischen Terminen, To-do-Listen und Erschöpfung bleibt es dann doch wieder bei dem Gedanken: Jaaa, ich sollte mal. Glaub mir … ich kenne das. Und genau deswegen gibt es meine Online-Yoga-Membership. Kurze Einheiten, die in deinen Alltag passen. Keine perfekte Routine. Einfach nur Bewegung, wenn du sie wirklich brauchst.“
Das Angebot ist dasselbe, die Leistung hat sich nicht verändert. Aber der Text holt den Leser dort ab, wo er gerade steht.
Was bei Variante B passiert.
Und warum das wichtig ist.
✦ Der Text benennt ein reales Problem und kein Wunschbild.
✦ Er übersetzt das Angebot in einen konkreten Nutzen im Alltag.
✦ Er führt den Leser innerlich schon einen Schritt weiter, bevor ein Call-to-Action kommt.
Schönformulierung? Oh nein. Das ist Textstrategie.
Und genau solche Texte funktionieren im GEO-Kontext besser. Weil sie nicht nur Keywords beinhalten, sondern Kontext, Relevanz und klare Signale.
Die wichtigste Frage vor jedem Text.
🅧 In 2026 fragst du dich vor dem Schreiben nicht mehr:
Welche Keywords soll ich unterbringen?
☑️ In 2026 fragst du dich vor dem Schreiben:
Was will die Person wissen, die genau jetzt danach sucht?
Will sie
✦ verstehen?
✦ vergleichen?
✦ entscheiden?
✦ umsetzen?
Wenn dein Text darauf eine klare Antwort gibt, helfen die Keywords nur noch beim Einordnen.
So schreibst du suchintentions-stark.
✦ Benenne das Problem sofort.
✦ Zeige, dass du weißt, warum jemand genau bei dir gelandet ist.
✦ Liefere genau die Tiefe, die diese Phase braucht.
Mach den Test.
Nimm einen deiner Texte. Und dann mach Folgendes:
Lies nur die ersten drei Sätze.
Frage dich ehrlich: Erkenne ich hier sofort, warum jemand genau danach gesucht hat?
Wenn nicht: Ergänze einen Satz, der die Absicht klar benennt.
Oft reicht ein einziger Satz, damit Mensch und Maschine sagen: „Jap. Genau das.“
Absicht ist das leise Fundament eines guten Textes.
Sie sorgt dafür, dass Worte zusammenpassen.
Dass Inhalte nachvollziehbar sind.
Und dass dein Text dort ankommt, wo er etwas bewirken soll.
Fazit.
2026 verändert vielleicht nicht unsere Sprache. Aber es verändert, wie Texte verstanden und eingeordnet werden.
Keywords bleiben wichtig. Aber sie wirken nicht mehr isoliert.
Sie entfalten ihre Stärke erst im Zusammenspiel mit klarer Struktur, nachvollziehbarer Logik und einer erkennbaren Absicht.
Texte, die gelesen, zitiert und weitergedacht werden, haben eines gemeinsam:
✦ Sie sind verständlich aufgebaut.
✦ Sie beantworten echte Fragen.
✦ Und sie machen es Menschen wie Maschinen leicht, ihren Kern zu erfassen.
Wenn du also sichtbar werden möchtest, darfst du nicht mehr nur einzelne Begriffe schreiben. Sondern Zusammenhänge.
Darin liegt deine Chance. 🚀♥️
Deine Texte treffen trotz Keywords die falsche Erwartung?
Dann liegt das Problem weniger im Feinschliff. Und mehr einen Schritt davor.
Ich helfe dir, deine Texte so auszurichten, dass sie gefunden werden. Weil sie beantworten. Und nicht, weil sie mit Keywords überladen sind.
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Die SCHREIBSCHNEIDEREI®
Becky Parsa
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