Ja, Erklärungen klingen verdammt klug. Aber Beispiele bleiben hängen.
Du kannst zehn Sätze darüber schreiben, warum etwas wichtig ist. Oder du zeigst einen Moment und plötzlich versteht jeder Mensch, was du meinst.
Maschinen übrigens auch. Denn Chatbots lieben Konkretes. Sie greifen sich unglaublich gern das Anschauliche.
Warum? Weil Beispiele bereits eine Antwort enthalten. Und Antworten sind ihr absolutes Lieblingsfutter.
Warum unser Kopf Bilder schneller versteht als kluge Worte.
Und warum Beispiele so kraftvoll sind.
Ein erklärender Satz klingt oft so:
„Klare Formulierungen erhöhen die Verständlichkeit.“
Inhaltlich korrekte Aussage. Sauber formuliert. Aber hängen bleibt der Satz nicht.
Jetzt als Beispiel:
„Wenn dein Satz drei Nebensätze braucht, um ans Ziel zu kommen, ist dein Leser innerlich schon ausgestiegen.“
Wird greifbarer, oder?
Und genau das macht Beispiele so stark. Sie erzeugen Bilder. Und Bilder sind speicherbar. Für Menschen. Und für Maschinen.
Sprachmagie? Nö. Struktur!
Chatbots analysieren nicht nur einfach Wörter. Sie erkennen Muster.
Denn ein Beispiel enthält:
✦ einen Kontext
✦ eine konkrete Situation
✦ eine implizite Frage
✦ und oft schon die Lösung
All das macht es zitierfähig. Deshalb werden in KI-Antworten auch so oft Beispiele ausgespielt. Aber eben nicht die Definition, sondern das ganze Szenario.
Ein Beispiel für ein Beispiel.
Du bist Inhaber eines kleinen Studios für Pilates.
Ein Satz als Erklärung:
„Regelmäßiges Pilates-Training stärkt die Tiefenmuskulatur und verbessert die Körperhaltung.“
Faktisch richtig. Aber absolut austauschbar.
Und als Beispiel:
„Nach sechs Wochen Pilates sitzt du im Büro plötzlich aufrechter. Und zwar ganz ohne daran zu denken. Deine Schultern fallen nicht mehr nach vorn, dein Rücken fühlt sich stabil an.“
✔️ Du siehst die Situation. Vielleicht erkennst du dich sogar wieder.
✔️ Maschinen verstehen: Pilates, Büro, Haltung, Effekt.
Heißt: Kontext, Verbindung, Wiedererkennungswert.
Warum Beispiele für GEO entscheidend sind.
Struktur + Bild im Kopf = zitierfähiger Text.
GEO bedeutet:
Texte so schreiben, dass sie verstanden werden. Von Menschen und von Antwortmaschinen.
Und Antwortmaschinen lieben Passagen, die bereits eine Mini-Antwort enthalten.
Ein gutes Beispiel ist oft:
✦ eine verdichtete Erkenntnis
✦ eine greifbare Situation
✦ eine zitierfähige Passage
Wenn dein Text solche Stellen enthält, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese Passage in einer KI-Antwort auftaucht.
Und dann? Dann passiert Sichtbarkeit. 🔍
So machst du aus Erklärungen echte Beispiele.
Erklärungen sagen, was gemeint ist. Beispiele zeigen, wie es sich anfühlt. Und genau diesen Unterschied kannst du bewusst nutzen.
Streiche abstrakte Begriffe und zeig, was sie konkret bedeuten.
Wörter wie „Qualität“, „Professionalität“, „Mehrwert“ oder „individuell“ klingen beeindruckend, keine Frage. Aber sie lösen erst dann etwas aus, wenn man sieht, wie sie sich im echten Leben zeigen.
Statt: „Unsere Torten stehen für höchste Qualität.“
Lieber: „Jede Torte verlässt unsere Backstube erst, wenn die Glasur glänzt, der Rand sauber gezogen ist und wir selbst ein Stück probiert haben. Nur was uns wirklich schmeckt, kommt in die Vitrine.“
Also ich kann die Qualität jetzt fast schon schmecken. 😋😅
Zeig eine Szene statt ein Prinzip.
Ein Prinzip ist eine Regel. Eine Szene ist ein Moment.
Regeln versteht man mit dem Kopf. Szenen versteht man mit dem Bauch.
Statt: „Unsere Beratung ist individuell.“
Lieber: „Bevor wir deine Hochzeitstorte planen, setzen wir uns mit dir an einen Tisch, probieren Füllungen und sprechen darüber, ob du Team Himbeere oder eher Team Schokolade bist.“
Individualität muss jetzt nicht mehr behauptet werden. Sie passiert einfach. 👌🏼
Mach aus „man“ ein „Du“.
Erklärungen bleiben oft allgemein. Beispiele holen deinen Leser direkt ins Geschehen.
Statt: „Man sollte das Gebäck frisch genießen.“
Lieber: „Iss die Zimtschnecke am besten noch am selben Tag. Dann knackt sie außen leicht, innen ist sie weich und der Zimt macht genau das, was er soll.“
Der Satz fühlt sich wie eine Empfehlung an, die den Mund wässrig werden lässt, oder? 🤤😝
Lass das Beispiel die Arbeit machen.
Ein gutes Beispiel braucht keine zusätzliche Rechtfertigung. Du musst danach nicht erklären, warum es funktioniert. Der Leser hat es gerade erlebt.
Wenn dein Beispiel klar genug ist, denkt dein Gegenüber automatisch: Stimmt. Genau so ist es.
Das ist der Moment, in dem Überzeugung entsteht. 🥰
Deine Checkliste.
Nimm einen deiner Texte. Und dann mach Folgendes:
✔️ Such dir in deinem Text einen Satz, der etwas erklärt.
✔️ Frag dich: Wie würde das im echten Leben aussehen?
✔️ Ersetze die Erklärung durch eine kleine Szene, ein Bild oder einen konkreten Moment.
✔️ Lies beides laut vor: die Erklärung und das Beispiel. Du hörst sofort, was stärker wirkt.
Noch ein Gedanke zum Mitnehmen.
Erklärungen sagen: „So ist es.“
Beispiele zeigen: „So fühlt es sich an.“
Das Gefühl sorgt dafür, dass Texte nicht nur gelesen, sondern verinnerlicht werden.
Wenn du also Klarheit und Konkretheit kombinierst, entsteht Tiefe – und die ist in 2026 ein echter Wettbewerbsvorteil. 🔥
Fazit.
Erklärungen liefern Information. Beispiele schaffen Verständnis.
Wenn du willst, dass dein Text wirklich ankommt, dann zeig, wie etwas aussieht. Wie es klingt. Wie es sich anfühlt.
Denn Menschen merken sich Bilder und Maschinen greifen klare Aussagen.
Ein gutes Beispiel verbindet beides. Es macht deinen Text greifbar für Leser und zitierfähig für Chatbots.
Und genau das entscheidet 2026 darüber, ob dein Inhalt nur existiert oder wirklich gefunden wird. 🚀♥️
Texte, die aus Erklärungen Erlebnisse machen.
Du willst, dass deine Texte nach echtem Leben klingen, anstatt nach Lehrbuch?
Dann lass uns gemeinsam Beispiele bauen, die hängen bleiben.
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Becky Parsa
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