Wenn du einen Blogartikel schreibst, ist das mit viiiel Zeit verbunden. Du recherchierst, formulierst sorgfältig und feilst so lange, bis du bereit bist, den Beitrag zu veröffentlichen.
Umso ernüchternder ist es, wenn du ein paar Wochen später einen Blick in die Statistiken wirfst und feststellst, dass da noch ziemlich viel Luft nach oben ist.
Warum das nicht zwangsläufig mit Keywords, Überschriften oder der Frage, wie ein Text aufgebaut sein sollte, zusammenhängt?
Weil Sichtbarkeit viel früher beginnt. Nämlich in dem Moment, in dem du das Thema auswählst.
Sichtbarkeit entsteht aus den Fragen der Zielgruppe.
Viele Inhalte entstehen aber aus der Perspektive des Unternehmens.
Das passiert meist ganz unbewusst.
Als Selbstständiger denkst du natürlich auch über neue Produkte, neue Leistungen oder interne Entwicklungen nach. Über Dinge, die gerade in deinem Alltag wichtig sind.
Deine Zielgruppe beschäftigt sich aber mit ganz anderen Punkten.
Sie möchte etwas verstehen, etwas einschätzen oder eine Entscheidung treffen.
Du hast etwas zu erzählen. Deine Zielgruppe hat eine Frage.
Je näher beides zusammenrückt, desto größer wird die Chance, dass dein Inhalt gefunden wird.
Ein Beispiel.
Die gleiche Branche. Zwei völlig unterschiedliche Blickwinkel.
Stell dir vor, du betreibst ein Kosmetikstudio.
Dann könntest du einen Beitrag schreiben mit dem Titel: „Unsere neue Behandlung ist da.“
Oder du könntest schreiben: „Welche Behandlung eignet sich bei Pigmentflecken?“
Der erste Beitrag erzählt etwas über dein Angebot. Der zweite Beitrag beantwortet eine konkrete Frage.
Und dieser kleine Unterschied entscheidet darüber, ob dein Inhalt gefunden wird.
Warum echte Fragen für GEO so wichtig sind.
Menschen stellen heute immer häufiger vollständige Fragen. Bei Google und bei ChatGPT oder anderen KI-Systemen.
Und da sich KI-Systeme an Fragen und Antworten orientieren, gewinnen die Inhalte an Bedeutung, die eine konkrete Frage aufgreifen und sie verständlich beantworten.
Je näher ein Thema also an einer Frage liegt, desto leichter kann ein KI-System erkennen, wofür dieser Inhalt relevant ist.
Themen, die Potenzial verschenken.
✦ „Ich war auf einer Weiterbildung.“
✦ „Ein Blick hinter die Kulissen meines Arbeitsalltags.“
✦ „So sieht mein Arbeitsplatz aus.“
✦ „Ich habe meine Website überarbeitet.“
✦ „Unser neues Angebot ist online.“
✦ „Wir stellen unser neues Logo vor.“
✦ „Das war unser Messebesuch.“
✦ „Wir haben unser Team erweitert.“
Versteh mich nicht falsch: Auch solche Inhalte haben absolut ihre Berechtigung und selbstverständlich darfst du über sie schreiben.
Sie geben Einblicke, schaffen Nähe und zeigen, was bei dir gerade passiert. Vor allem auf Social Media können sie sehr gut funktionieren.
Für Sichtbarkeit braucht es aber Themen, die direkt an den Fragen deiner Zielgruppe ansetzen. Also an den Dingen, die Menschen wissen, verstehen oder herausfinden möchten.
So findest du Themen, nach denen gesucht wird.
Keine Sorge: Du musst nicht mal besonders kreativ sein.
Du musst weder meditierend auf eine Content-Erleuchtung warten noch nachts um halb drei eine Eingebung in deine Notizen-App tippen.
Die besten Ideen verstecken sich in den Fragen, die du ohnehin jeden Tag beantwortest. In Fragen, die Interessenten, Kunden oder Leser immer wieder stellen.
Überleg einfach mal:
✦ Welche Frage beantwortest du in fast jedem Erstgespräch?
✦ Welche Unsicherheit taucht vor einer Kaufentscheidung regelmäßig auf?
✦ Welches Thema erklärst du ständig aufs Neue?
DAS sind die Inhalte mit dem größten Potenzial. Denn wenn eine Frage immer wieder gestellt wird, gibt es viele Menschen, die ebenfalls nach der Antwort suchen.
Und manchmal findest du Themen auch dort, wo du längst Inhalte veröffentlichst: auf Social Media.
Schau dir an:
✦ Welche Beiträge bekommen besonders viele Kommentare?
✦ Welche Beiträge werden häufig gespeichert?
✦ Welche Beiträge lösen Fragen aus?
Wenn ein Thema dort immer wieder Resonanz bekommt, ist das ein guter Hinweis: Daraus kann mehr entstehen. Ein Blogartikel, ein FAQ-Abschnitt oder sogar eine kleine Themenreihe.
So wird aus einem Social-Media-Impuls ein Inhalt, der langfristig auf deiner Website für dich arbeitet.
So prüfst du, ob deine Blogartikel Antworten auf relevante Fragen geben.
Schau dir die letzten fünf Blogartikel deiner Website an und stell dir bei jedem Beitrag dieselbe Frage:
Welche konkrete Frage beantwortet dieser Artikel?
Schreib die Antwort auf.
Stell dir bei jedem Beitrag die zweite Frage:
Würde jemand genau diese Frage bei Google oder ChatGPT eingeben?
Zur Verdeutlichung: „Ich war auf einer Weiterbildung“ wird wenig bis gar nicht gesucht. „Was bringt eine Weiterbildung im Bereich XY?“ ist viel näher an einer echten Frage. Und genau dieser Unterschied zeigt dir, ob ein Thema eher einen Einblick gibt oder echtes Sichtbarkeitspotenzial hat.
Wenn du die Frage mit einem klaren Ja beantworten kannst, hat das Thema Potenzial.
Dann lohnt es sich, die Frage noch klarer herauszuarbeiten, den Beitrag zu erweitern oder die Antwort verständlicher aufzubauen. Fällt die Antwort dagegen eher verhalten aus, lohnt sich ein Blick auf den eigentlichen Zweck des Beitrags.
Vielleicht gibt er Einblicke in deinen Alltag. Vielleicht erzählt er von einer Weiterbildung, einer Messe oder einer aktuellen Entwicklung in deinem Unternehmen.
Ja, auch solche Inhalte haben selbstverständlich ihre Berechtigung. Für Sichtbarkeit solltest du von ihnen allerdings keine allzu große Erwartungshaltung haben.
Weil Sichtbarkeit eben dort entsteht, wo Menschen aktiv nach Antworten suchen.
GEO beginnt bei der Wahl der richtigen Themen.
Ein Gedanke zum Mitnehmen.
Beschäftige dich nicht erst mit GEO, wenn du den Text bereits geschrieben hast.
Deine eigentliche Arbeit beginnt schon viel früher: mit der Entscheidung, worüber du schreibst.
Je näher ein Thema an den echten Fragen deiner Zielgruppe liegt, desto größer wird die Chance, dass dein Inhalt gefunden, gelesen und genutzt wird.
Es lohnt sich also, vor dem nächsten Blogartikel zuerst über die Frage nachzudenken und erst danach über den Text.
Warum? Weil GEO gerade vom Zukunftsthema zum Alltag wird.
Suchmaschinen verändern sich. Chatbots verändern sich. Und damit verändern sich auch die Anforderungen an deine Inhalte.
Wenn du möchtest, dass deine Blogartikel und Website-Texte künftig gefunden werden, solltest du spätestens jetzt tiefer in das Thema einsteigen.
4 Möglichkeiten, dich jetzt intensiver mit GEO zu beschäftigen.
GEO-Seminar beim Texterclub.
In meinem Online-Seminar „GEO ist das neue SEO – Texte schreiben, die in Suchmaschinen ranken und in KI-Antworten auftauchen“ zeige ich praxisnah,
✦ wie sich die Anforderungen an Webtexte gerade verändern,
✦ wie KI-Systeme Inhalte verarbeiten und
✦ wie Texte aufgebaut sein müssen, damit sie sichtbar, verständlich und zitierfähig werden.
Mit vielen Vorher-Nachher-Beispielen, konkreten Formulierungen und direkt anwendbaren Strategien.
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GEO-Buch.
Mein Buch „Texten kann doch jeder. Webtexte schreiben im Zeitalter von KI. Weil Sichtbarkeit keine Glückssache ist“ verbindet SEO, GEO, AEO und moderne Content-Strategien in einer charmanten und direkt umsetzbaren Form.
Dabei geht es darum, wie Inhalte heute für Suchmaschinen, Chatbots, KI-Antworten und neue Suchgewohnheiten vorbereitet werden.
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GEO-Blog.
In meinem GEO-Blog findest du regelmäßig neue Beiträge rund um Sichtbarkeit in Zeiten von KI, moderne Website-Strukturen, verständliche Inhalte und die Frage, warum viele Texte heute zwar gelesen, aber nicht mehr übernommen werden.
Ich zeige dir, wie du SEO-Texte so weiterdenkst, dass daraus GEO-Texte werden: Inhalte, die Google versteht, ChatGPT findet und Menschen wirklich lesen wollen.
Hier geht’s zur Übersicht aller Blogartikel.
GEO-Newsletter.
In meinem Newsletter „GEOlogisch erklärt“ greife ich aktuelle Entwicklungen rund um GEO, KI und moderne Content-Strategien auf und übersetze sie in verständliche Beispiele, konkrete Tipps und direkt anwendbares Wissen.
Hin und wieder ein kleines GEO-Häppchen. Verständlich, charmant und garantiert ohne Buzzword-Burnout.
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Die SCHREIBSCHNEIDEREI®
Becky Parsa
Zertifizierte Werbetexterin
Zertifizierte Konzeptions-Texterin
Zertifizierte Social-Media-Redakteurin
Zertifizierte KI-Prompterin
Ausgebildete PR-Texterin
Nachbemerkung.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in diesem Blogartikel die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

